Burgkirchen: Kein Geld und überflüssiger Zuschuss

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Burgkirchen - Das Glück hat die Industriegemeinde scheinbar verlassen. Erhofftes Geld aus dem Konjunkturprogramm wurde bis auf einen kleinen Zuschuss für ein nachrangiges Projekt nicht genehmigt.

Mehrere Projekte zur energetischen Sanierung hatte die Gemeinde Burgkirchen angemeldet. Allen voran das Grundschulgebäude in Gendorf. Weil die zuständige Stelle aber den Haushalt 2008 zur Beurteilung herangezogen hatte - das Jahr, in dem die Einnahme aus der gewerbesteuer Rekordhöhe erreicht hatte - wurden die Zuschüsse, bis auf einen kleinen für ein nachrangiges Projekt, abgelehnt. "Und jetzt stellte sich zu allem Überfluss noch heraus, dass die Verwirklichung dieses Vorhabens keinen Sinn hat, weil die Wirtschaftlichkeitsberechnung nicht stimmt." Das berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger.

Für die Anträge zum Konjunkturpaket II hatte ein Energieberater Anträge angefertigt. Priorität 1 erhielt dabei die Grundschule in Gendorf und der Kindergarten in Holzen die Priorität 4. Der Antrag für das Gebäude in Holzen wurden von der Regierung von Oberbayern bevorzugt, woraufhin Hans Armstorfer vom Bauamt Burgkirchen die Beschaffenheit des Kindergartens nochmals untersuchte. Es stellte sich heraus, dass der Energieberater sich eklatant verschätzt hatte.

„Nach vorliegenden Angeboten müssten für die Maßnahme Kindergarten Holzen 151 000 Euro aufgewandt werden. Das bedeutet: Die Gemeinde müsste heuer in der Krise rund 56 000 Euro aufbringen“, so Bauamtsleiter Carsten Schwunck im Anzeiger. Bürgermeister Dr. Merz wolle bei der Regierung von Oberbayern eine anderweitige Verwendung des Zuschusses erwirken. "Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die energetische Modernisierung des Paul-Gerhardt-Kindergartens aus wirtschaftlichen Gründen nicht durchzuführen und den beschiedenen Festzuschuss in Höhe von 94 500 Euro nicht in Anspruch zu nehmen." So der Anzeiger.

Quelle: Alt-Neuöttinger Anzeiger

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