TechnoSan: Das Ergebnis der Grundwasserprobe

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Auch in der Kiesgrube in Altmühldorf wurde belastetes Material abgelagert.

Altötting - Die Kiesgrube in Kastl war eine der Brennpunkte im Umwelt-Skandal der Firma TechnoSan. Nun liegen die Ergebnisse der Grundwasserproben vor:

Die Ergebnisse im Überblick:

  1. Aus den Ende September fertiggestellten Beobachtungsbrunnen der Kiesgrube Langlechner in Kastl wurden am 30.09.2013 die ersten Proben entnommen und analysiert. Den Prüfbericht vom 09.10.2013 hat das Umweltinstitut Synlab, in Augsburg erstellt. Am 21.10.2013 teilte das Wasserwirtschafsamt Traunstein dem Landratsamt Altötting mit, dass aus dem Ergebnis des Prüfberichtes keine Anhaltspunkte entnommen werden können, dass eine Beeinträchtigung des Grundwassers vorliegt. Die untersuchten Parameter sind alle unauffällig.
  2. In Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein werden im nächsten Jahr vierteljährlich weitere Proben genommen. Wenn keine Anhaltspunkte für eine Grundwasserbeeinträchtigung vorliegen, wird die Beprobung anschließend jeweils halbjährlich erfolgen.
  3. Durch Rasterbeprobungen ist das stärker belastete Material inzwischen lokalisiert worden. Es wird demnächst ausgebaut und ordnungsgemäß entsorgt. Es handelt sich im Wesentlichen um unterschiedlich belasteten Gleisschotter, der die zulässigen Grenzwerte für Auffüllungen mit Bauschutt der verschiedenen Klassen überschreitet.

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

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Wie berichtet, ist die Kiesgrube in Kastl zwar einer von mehreren Standorten, in denen belastetes Material der Firma TechnoSan eingelagert wurde. Dennoch lag dort bislang der Schwerpunkt der Untersuchungen des Landratsamt Altötting. Grund dafür ist, dass in Kastl eigentlich nur Erd- und Bodenaushub hätte gelagert werden dürfen, was dem Zuordnungswert Z0 entspricht. Dort war die Gefahr also besonders groß, dass belastetes Material von TechnoSan den Boden oder sogar das Grundwasser verunreinigt hat.

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