Im September 2016 raste er bei Kastl in eine Gruppe Radfahrer

Nach tödlichem Rennradunfall: Autofahrer akzeptiert Strafe

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Bei einem schweren Verkehrsunfall im Spetember 2016 kam ein Rennradfahrer aus Österreich ums Leben.
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Kastl - Der Autofahrer, welcher im September 2016 in eine Gruppe Rennradfahrer raste, akzeptierte nun die vom Gericht angesetzte Strafe.

Zwar sehe Rechtsanwalt Erhard Frank den Strafansatz der Staatsanwaltschaft weiter als zu hoch an, dennoch akzeptierten er und sein Mandant jetzt den von der Anklagebehörde beantragten Strafbefehl, berichtet heimatzeitung.de. 

Der damals 30-jährige Autofahrer wird demnach zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und einer Geldbuße von 3.600 Euro verurteilt. Der Autofahrer habe die Strafe akzeptiert, um einen Schlussstrich ziehen zu können, so heimatzeitung.de.

Mitte September 2016 fuhr der damals 30-Jährige abends zwischen Altötting und Burgkirchen in eine Gruppe Rennradfahrer aus Österreich. Bei dem Unfall wurden sechs Radfahrer teilweise schwer verletzt. Für einen 61-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Zwar waren die Räder alle wegen der Dunkelheit beleuchtet und die Fahrer trugen Helme. Allerdings waren die Radler auf der Straße unterwegs, obwohl dort sogar ein Radweg zur Verfügung stand. Rechtlich gesehen hätten sie diesen Weg nutzen müssen.

Kurz nach dem Unfall wurde der Hergang direkt vor Ort mit Hilfe der Polizei und Feuerwehr nachgestellt. Freiwillige Radfahrer stellten sich als „Statisten“ zur Verfügung, um einige Situationen des Unfalls nachzustellen.

Schwerer Unfall in Kastl

Bilder von der Unfallstelle bei Tag

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