"Wie kam es zum schrecklichen Unfall bei Kastl?"

Amtshilfe und "Auf dem Weg der Besserung"!

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Klarheit in den Hergang des schrecklichen Unfalls auf der St 2107 zwischen Altötting und Kastl von vor zwei Wochen zu bringen, ist das Ziel der Polizei.
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Kastl/Altötting - Ein Verunfallter beim Zusammenstoß von Auto und 8-köpfiger Radfahrergruppe aus Salzburg sei auf dem Weg der Besserung, so das Kreiskrankenhaus Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de.

Rund zwei Wochen ist der schreckliche Unfall auf der Staatstraße 2107 zwischen Altötting und Kastl jetzt her: Eine Gruppe Rennradfahrer war nachts auf der Straße unterwegs. Ein Auto hat sie erfasst. Die Folge: Ein Toter, Schwer- und Leichtverletzte.

Sie hätten den Radweg benutzen müssen“, hieß es vor acht Tagen von der Polizeiinspektion Altötting. Der sei ordentlich beschildert, weswegen keine Ausnahme für Rennradfahrer greife.

innsalzach24.de-User haben sich zu Wort gemeldet und die Nachrichtenbeiträge auf Facebook kommentiert, diskutiert und ihre Meinung kund getan. Ein schwieriges Thema – so viel ist sicher. Im Moment würden unter anderem auch Zeugen befragt, die sich aufgrund der Aufrufe in den Medien gemeldet haben, so die aktuelle Auskunft der Polizeiinspektion Altötting am Dienstagnachmittag.

So würden auch die wieder in ihre Heimat nach Österreich gebrachten verunfallten Rennradfahrer derzeit befragt und deren Aussage zu Protokoll genommen. Das geschehe innerhalb Europas mittels eines Amtshilfeabkommens. Soll heißen: Die Bayrischen Beamten bitten ihre Kollegen in Österreich, die am Unfall beteiligten Personen dort zur Sache und im weiteren Kontext zu befragen. Kern aller Ermittlungen seien die „F-Fragen“, die nämlich nach Fahrer, Fahrzeug und Fahrbahn und – sofern beteiligt – nach den Fußgängern.

Erst, wenn alle Ergebnisse zusammengetragen sind und ein Gutachten erstellt wurde, geht die Sache an die Staatsanwaltschaft.

Es wird also noch einige Zeit dauern, bis Klarheit in den Hergang dieses schrecklichen Unfalls kommt. Währenddessen scheinen sich die Verunfallten zu erholen. Auf Anfrage von innsalzach24.de teilt ein Mitarbeiter in der Verwaltung des Kreiskrankenhauses Altötting mit, dass ein im Haus aufgenommener und bei diesem Unglück Verunfallter auf dem Weg der Besserung sei.

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