Nach tödlichem Radfahrer-Unfall bei Kastl in 2016

Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe

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Fast zwei Jahre nach dem tragischen Unfall bei Kastl, hat die Staatsanwaltschaft jetzt die Höhe des geforderten Strafbefehls bekanntgegeben.
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Kastl - Fast zwei Jahre nach dem tragischen Unfall bei dem ein Rennradfahrer starb, hat die Staatsanwaltschaft jetzt das geforderte Strafmaß bekanntgegeben: 

Rund eineinhalb Jahre nach dem schrecklichen Unfall bei Kastl, bei dem ein 61-jähriger Radfahrer getötet wurde, i st jetzt die Höhe des von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafbefehls bekannt gegeben worden. 

Der damals 30-jährige Autofahrer solle demnach zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und einer Geldbuße von 3.600 Euro verurteilt werden, berichtet pnp.de. Erhard Frank, der Verteidiger des Unfallverursachers, schätze die Forderung der Staatsanwaltschaft zu hoch ein, zumal das Fehlverhalten der Rennradfahrer nicht berücksichtigt worden sei, so die Zeitung weiter.

Auto fährt in Rennradgruppe 

Mitte September 2016 fuhr der damals 30-Jährige abends zwischen Altötting und Burgkirchen in eine Gruppe Rennradfahrer aus Österreich. Bei dem Unfall wurden sechs Radfahrer teilweise schwer verletzt.  Für einen 61-Jährigen kam jede Hilfe zu spät

Zwar waren die Räder alle wegen der Dunkelheit beleuchtet und die Fahrer trugen Helme. A llerdings waren die Radler auf der Straße unterwegs, obwohl dort sogar ein Radweg zur Verfügung stand. Rechtlich gesehen, hätten sie diesen Weg nutzen müssen.

Intensive Ermittlungen vor Ort

Kurz nach dem Unfall wurde der Hergang direkt vor Ort mit Hilfe der Polizei und Feuerwehr nachgestellt. Freiwillige Radfahrer stellten sich als „Statisten“ zur Verfügung, um einige Situationen des Unfalls nachzustellen.

kil

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