Tragödie mit Radfahrer im Jahr 2016

Nach tödlichem Unfall - Staatsanwaltschaft fordert Strafbefehl

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Kastl - Nach dem tödlichen Unfall vor knapp zwei Jahren bei Kastl fordert die Staatsanwaltschaft nun einen Strafbefehl gegen den Unfallfahrer:

Im Spätsommer 2016 kollidierte ein damals 30-jähriger Autofahrer mit einer Radfahrergruppe auf der Altöttinger Straße. Von den acht Radlern wurden zwei schwer verletzt.

Obwohl der Unfallverursache noch am Unfallort und trotz eines Schockes Erste Hilfe leistete, erlag ein 61-jähriger Radfahrer aus dem Raum Salzburg seinen Verletzungen. Warum der Mann in die Radfahrergruppe fuhr war lange Zeit unklar. Die Räder waren ausreichend beleuchtet und die Sportler trugen Helme. 

Aufwendige Ermittlungen

Der Fall beschäftigt seit dem die Ermittler. Kurz nach dem Unfall wurde der Hergang sogar vor Ort mit Hilfe der Polizei und Feuerwehr nachgestellt. Freiwillige Radfahrer stellten sich als „Statisten“ zur Verfügung, um einige Situationen zu simulieren. 

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen den Autofahrer gefordert. Wie heimatzeitung.de berichtet, seien in dem damaligen Verhalten des Mannes schwerwiegende Fehler erkennbar.Die Staatsanwaltschaft will nun eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung erreichen.

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