Einen Monat nach Inbetriebnahme in Kastl

PFOA-Filteranlage in Betrieb aber: "Es gibt noch kleine Stellschrauben"

Einen Monat nach Inbetriebnahme der PFOA-Filteranlage in Kastl gibt es offenbar noch kleine Stellschrauben.
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Kastl – Seit rund einem Monat läuft die temporäre Aktivkohlefilteranlage in einer abgespeckten Version mit nur einem statt zwei Aktivkohlebehältern. Sie läuft gut aber es gibt noch ein paar Stellschrauben, die justiert werden müssen.

Die gute Nachricht vorweg: Die temporäre Aktivkohlefilteranlage in Kastl läuft, auch mit einem Aktivkohlebehälter. Der Leitwert für die unter dem Verdacht, krebserregend zu sein, stehende Chemikalie PFOA im Trinkwasser wird deutlich unterschritten und das Wasser ist keimfrei. Nach einem Monat hat innsalzach24.de bei der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Unterneukirchen nachgefragt.


Probleme bei der UV-Filtration

Michael Prestel erklärt, dass es noch ein paar Stellschrauben gebe, die justiert werden müssten. So gebe es immer wieder Alarm von der UV-Anlage. Weil das Wasser einen hohen Härtegrad hat und sich der Kalk an den entsprechenden Lampen absetze, komme öfter mal nicht genug UV-Licht an den Sensoren an. Das sei aber wichtig weil nur wenn genug davon bei den Sensoren ankomme, die einwandfreie Funktion der Anlage garantiert werden könne.

Sauberes Wasser am Ausgang

Deutliche Entwarnung gibt Prestel in punkto Verkeimung. Das Wasser werde zwei Mal wöchentlich beprobt und es habe seit Inbetriebnahme der Aktivkohlefilteranlage vor rund einem Monat in ihrer abgespeckten Version mit nur einem Aktivkohlebehälter nicht eine Beanstandung gegeben. Sie laufe gut.


Reihenschaltung zur Sicherheit

In der kommenden Woche soll der neue zweite Aktivkohlebehälter geliefert werden. Er werde nach dem bereits aktiven geschaltet aber nicht ohne vorher auf Verkeimung getestet zu werden. Das passiere ohne Anschluss an das Versorgungsnetz. Erst, wenn er ausreichend beprobt sei, dürfe er als weitere Sicherheit an die temporäre Aktivkohlefilteranlage angeschlossen werden.

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rw

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