Runder Tisch zum Thema Tankreinigungsfirma

"Es stinkt" in Kastl: Krisengespräch am Dienstagnachmittag

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Am Dienstagnachmittag gibt es in Kastl einen runden Tisch zum Thema Tankreinigungsfirma. Sie steht seit Inbetriebnahme im Verdacht von chemischen "Ausdünstungen".
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Kastl – „Es stinkt“, berichten mehrere Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Dabei geht es um eine Tankreinigungsfirma im Gewerbegebiet Moosen. Am Dienstagmittag gibt es ein Gespräch zwischen Ämtern, Firma, Sachverständigem und Bürgermeister.

Am Dienstagnachmittag kommen Vertreter von Landrats- und Wasserwirtschaftsamt zusammen mit Vertretern der Tankreinigungsfirma, einem Sachverständigem und dem Bürgermeister. Es geht im Wesentlichen um die Geruchsbelästigung, die maßgeblich vom Betrieb der im Gewerbegebiet Moosen ansässigen Tankreinigungsfirma ausgehen soll. Ziel dieser Zusammenkunft ist offenbar,

  • den Sachstand zu klären
  • und gemeinsam konstruktive Lösungen zu finden.

Seit Inbetriebnahme hagelt es Beschwerden

Seit die Tankreinigungsfirma in Kastl im Gewerbegebiet Moosen ihren Betrieb aufgenommen hatte, gibt es offenbar Beschwerden. Diese Beschwerden betreffen in erster Linie die Geruchsbelästigung, die von dieser Firma ausgehen soll. Berichten Betroffener zufolge gibt es zwei Quellen dafür:

  1. Das Gebäude und
  2. den Kanal.

In dieser Firma werden laut Genehmigung der Aufsichtsbehörde (Landratsamt Altötting) Straßen-, Tank- und Silofahrzeuge gereinigt. Das Problem scheint neben dem Reinigungsvorgang in seinen Details an sich das Abwasser zu sein. Einem Gutachten eines von der Gemeinde Kastl bestellten Sachverständigen zufolge ist das Abwasser im Gewerbegebiet Moosen mit dem Durchschnitt normaler kommunaler Abwässer nicht zu vergleichen:

"Extrem chemisch"

Was stinkt hier? Der Redaktion von innsalzach24.de liegen detaillierte Berichte von direkten Nachbarn vor. Sie zeigen, dass es seit Inbetriebnahme der Anlage anscheinend immer mal wieder stinkt und das bis heute

  • Der Geruch wird teilweise als einer nach Waschmittel beschrieben. 
  • In anderen Fällen ist die Rede von "extrem chemisch"

    Bei einem Vor-Ort-Termin im Beisein von innsalzach24.de sagt der Erste Bürgermeister der Gemeinde Gottfried Mitterer, dass er den süß-säuerlichen Geruch nicht wahr nehme. Auf weitere Nachfrage sagt Mitterer aber, dass man dieses Thema sehr ernst nehme

Am späteren Dienstagnachmittag soll eine eine Pressemeldung zum Krisengespräch folgen.

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