bei Arbeiten an Gasleitung bei Kastl

Arbeiter stürzt sechs Meter tief in Grube - und hat nur Prellungen

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Ein Bauarbeiter stürzte am Donnerstagabend sechs Meter tief in eine Baugrube nahe Steinberg bei Kastl.
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Kastl - Ein Bauarbeiter stürzte am Donnerstagabend sechs Meter tief in eine Baugrube nahe Steinberg bei Kastl.

UPDATE, 21.45 Uhr: Arbeiter nur leicht verletzt

Der Arbeiter hat sich bei dem Sturz in eine sechs Meter tiefe Grube nur Rippenprellungen zugezogen, äußert ein Polizeisprecher gegenüber innsalzach24.de. Damit kam er vergleichsweise glimpflich davon.

Bei dem Leichtverletzten handelt es sich nicht - wie zuerst vermutet - um einen Belgier, sondern um einen 43-jährigen türkischen Staatsangehörigen.

UPDATE, 20.30 Uhr: Verletzungen wohl doch nicht so schlimm

Wie ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage von innsalzach24.de äußert, sei der Arbeiter offenbar doch nicht so schwer verletzt, wie zuerst angenommen. Im Krankenhaus seien nach ersten Untersuchungen wohl "nur" einige Rippenbrüche festgestellt worden.

Dass der Verletzte Belgier ist, konnte die Polizei nicht bestätigen, der Kranführer sei jedoch belgischer Staatsangehöriger.

Bilder: Arbeiter stürzt sechs Meter tief in Baugrube

UPDATE, 19.50 Uhr: Arbeiter musste mit Bagger geborgen werden

Zu einem schweren Arbeitsunfall ist es am Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr an der Baustelle des Erdgasleitungsbau „Monaco“ nahe des Weilers Steinberg bei Kastl im Kreis Altötting gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein Arbeiter einer belgischen Firma gut sechs Meter tief in eine Grube gefallen und hat sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen. 

Der Patient musste mit einem Bagger, an dem ein Sicherungssystem hing, aus der Grube gehoben werden und wurde anschließend auf einem Pick-Up knapp 150 Meter bis zur Straße transportiert, wo ein Rettungsdienst wartete - denn der Weg zur Baustelle sah einer Mischung aus Eisplatten und matschigem Untergrund gleich. Der Patient wurde in die Kreisklinik nach Altötting eingeliefert.

Der Kriminaldauerdienst der Polizei übernahm noch am Abend die Ermittlungen. Die Feuerwehren aus Kastl, Unterneukirchen und Burgkirchen, sowie Unterstützungskräfte der Kreisbrandinspektion, Rettungsdienst und Notarzt des BRK und auch der Rettungsdienst der Werkfeuerwehr Gendorf waren im Einsatz.

UPDATE, 19.25 Uhr: Schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen

Der Arbeiter sei bei Baggerarbeiten gestürzt, erklärte ein Sprecher der Polizei auf erneute Anfrage von innsalzach24.de. Er habe Arbeiten an der Erdgasleitung Burghausen-Finsing durchgeführt. 

Beim Sturz habe er schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen davongetragen.

Erstmeldung:

Laut ersten Informationen von vor Ort sei er an der Baustelle, an der derzeit eine Gasleitung verlegt werde, gestürzt. Anschließend wurde er schwerst verletzt ins Krankenhaus Neuötting gebracht. 

Die Polizei Altötting bestätigte den Unfall auf Anfrage von innsalzach24.de, konnte jedoch noch keine detaillierten Angaben machen.

Weitere Informationen und Bilder folgen.

amj/TimeBreak21

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