Wegen anhaltender Beschwerden gegen Tankreiniger

Landratsamt bestätigt: Zu viel zu hoch belastetes Abwasser

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Kastl – Die Abwasserfracht der Tankreinigungsfirma im Gewerbegebiet Moosen ist zu hoch. Das ist laut Pressesprecher des Landratsamtes Altötting das Ergebnis eines Gespräches zwischen Vertretern von Ämtern, Kläranlage, Bürgermeister und Unternehmen am Dienstagnachmittag.

Die so genannte Abwasserfracht der Tankreinigungsfirma im Gewerbegebiet Moosen ist zu hoch. Das teilt ein Sprecher des Landratsamtes Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de schriftlich mit. Das habe das Gespräch zwischen Vertretern von Ämtern, Kläranlage, Bürgermeister und Unternehmen am Dienstagnachmittagnochmals“ ergeben, heißt es vom Landratsamt Altötting.

Stinken oder nicht stinken?

Seit längerem gibt es offenbar in Problem in Kastl: „Es stinkt nach Chemie“, berichten direkte Nachbarn wie auch Kastlerinnen und Kastler. Der „Chemiedunst“ verbreitet sich den Berichten nach offenbar auf zwei Wegen:

  • Über den Kanal
  • und über die direkte Abluft, die vom Betriebsgebäude ausgehen soll.

So berechnet sich die Abwasserfracht:

Die Abwasserfracht ist laut Pressestelle des Landratsamtes Altötting zu hoch. Sie berechnet sich so:

Konzentration von Abwasserinhaltsstoffen * (mal) Abwassermenge pro Zeiteinheit. Kurz gesagt:  Je höher desto schlechter.

Das sagt ein Sprecher der Tankreinigungsfirma:

Auf Nachfrage von innsalzach24.de sagt ein Sprecher der Tankreinigungsfirma, dass die Bezugsgröße fehle. "Ab wann ist die Fracht zu hoch?", fragt er. Tatsächlich sollte laut wasserrechtlichem Bescheid des Landratsamtes Altötting aus dem Jahr 2014 darüber eine Vereinbarung zwischen Gemeinde (Kastl) und der Betreiberfirma der Tankreinigung getroffen werden. Die Gemeinde Kastl ist diesbezüglich angefragt.

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