30 Jahre BRK-Krebsnachsorge

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Ursula Krieger, Gründerin und Leiterin der Krebsnachsorge (l.) im Gespräch mit Maria Baumann, einer der Mitbegründerinnen der ersten Selbsthilfegruppe.

Altötting - Mit einem großen Festabend im Neuöttinger Stadtsaal feiert die Psychosoziale Krebsnachsorge des BRK kommenden Freitag ihr dreißigjähriges Bestehen.

Als eines von nur zwei Modellprojekten der Deutschen Krebshilfe in Bayern begann 1979 im Landkreis Altötting die Betreuung von Krebspatientinnen und –patienten und ihrer Angehörigen. Inzwischen kümmern sich fünf Krankenschwestern und eine Sozialpädagogin um rund vierhundert Menschen mit der Diagnose Krebs und helfen beratend, unterstützend und begleitend beim Leben mit der Krankheit.

Neben der Einzelbetreuung in Haus- und Klinikbesuchen bietet die Krebsnachsorge regelmäßige Gesprächskreise für spezielle Patientengruppen: die bekannteste ist die Kinderkrebsgruppe „Balu“, aber auch Frauen mit Krebserkrankung, Stomaträger und junge Krebspatientinnen und –patienten treffen sich und tauschen sich untereinander aus. Dabei reicht das Altersspektrum von zwei bis neunzig Jahre.

Besonderen Wert legt die Krebsnachsorge auf die Einbeziehung von Familienangehörigen, die ja zumeist ebenfalls durch die Erkrankung stark belastet sind. Ihnen wie auch den Patienten selber wieder „Mut zum Leben“ – so das Motto der Krebsnachsorge – zu vermitteln, war in den vergangenen dreißig Jahren durch die kompetente und intensive Betreuungsarbeit immer wieder möglich. Nicht zuletzt deshalb unterstützen viele Förderer und Spender die Arbeit der Krebsnachsorge.

Ihnen wie auch den Mitarbeiterinnen, den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen gilt der Festabend, bei dem neben BRK-Kreisvorsitzendem Herbert Hofauer, Landrat Erwin Schneider und Bürgermeister Peter Haugeneder vor allem die Praktiker der Krebsnachsorge zu Wort kommen werden. Musikalisch wird der Abend durch die WackerBigBand umrahmt.

Pressemitteilung BRK Neuötting

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