Altöttinger Jagdhörner erschallen in Simbach

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Jagdhornbläser sind ein fester Bestandteil der Jagdkultur. Früher war das Jagdhorn das einzige Mittel zur unmittelbaren Verständigung über lange Distanzen während der Jagd. Die Signale sind noch heute Ausbildungs- und Prüfungsbestandteil und werden weiterhin eingesetzt.

Simbach am Inn - Das Schmettern der Altöttinger Jagdhörner war noch weit zu vernehmen: Bei herbstlichem Ambiente wurden die Wildwochen in Simbach ganz im Zeichen der Jagd eröffnet.

Bei herrlich warmen Herbstwetter trafen sich zwei Jäger samt ihren Hunden vom Altöttinger Jagdverein und die Altöttinger und Eggenfeldener Jagdhornbläser vor dem LOKschuppen in Simbach am Inn. Inmitten der Besucherströme zum verkaufsoffenen Sonntag und einem Flohmarkt auf dem benachbarten Parkplatz fielen die in Tracht gekleideten Musiker zuerst kaum auf. Das änderte sich allerdings schnell, als sie anfingen, die waidmännischen Signale über das Gelände zu schmettern. Vor einer Kulisse von Schaukästen mit einheimischen Tierarten und Schaubildern über Nützlinge und Schädlinge gab die gemischte Gruppe der Jagdhornbläser ein 20-minütiges Standkonzert.

Die Jagdhunde der beiden Jäger ließen sich von den Signalen kaum beeindrucken, sie blieben brav auf den ihnen zugewiesenen Plätzen liegen. Angelockt durch die ungewohnten Klänge fanden sich Familien mit Kindern ein, die die Ausstellung der Tierpräparate bewunderten und die Hunde streichelten.

Altöttinger Jagdhornbläser vor dem Lokschuppen

Mit einem Schnapserl in Ehren - auch dieses mit einem Trinkspruch besungen von der Bläsergruppe - endete die Vorstellung und die Wildwochen im Lokschuppen begannen.

Wer Wildspezialitäten mag oder sie im herbstlichen Ambiente bei einem guten Glas Wein kennenlernen möchte, der kommt bei den Wildwochen im Restaurant @ LOKschuppen ab dem 12. Oktober voll auf seine Kosten. Frisches Wildbret von Hirsch, Wildschwein, Reh, Fasan oder Ente hat im Herbst Saison, wenn das Jagdjahr seinen Höhepunkt erreicht.

innsalzach24

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