Jäger machen Pläne zur Jagd nach Wildschweinen

Pleiskirchen - Jäger beschließen Strategie für die Wildschweinjagd.

Die Jäger des Hegerings IV haben eine außerordentliche Versammlung mit dem Theme „Strategie der Sauenbejagung“ einberufen. Die Ansiedlung des Schwarzwildes müsse verhindert werden, denn die Jäger fürchten enorme Flurschäden.

Wie Förster Armin Hirt erklärte, seien Wildschweine schwer zu jagen. Zehn Jahre Erfahrung im Revier Jettenbach hätten ihn zu dieser Erkenntnis geführt.

„Solange die Sauen nur sporadisch auftauchen, was von einzelnen Jägern im Hegering IV derzeit bestätigt wird, bestehe jetzt noch die Möglichkeit der Vergrämung durch häufiges `Ansitzen´ auf dem Hochstand und auch soweit möglich durch Abschüsse.“ So heißt es im Alt-Neuöttinger Anzeiger. Der Förster zeigte einige Wege auf, wie die Sauen in seinen Augen am besten zu jagen seien. Dazu gehörten auch Kirrungen, was bedeutet, dass die Wildschweine mit Futter zu einem Ort gelockt und dort dann abgeschossen werden.

Tierarzt Dr. Rainer Mayer erinnerte noch an die vorgeschriebene Trichinenuntersuchung beim Schwarzwild. Die Jäger sollen ihn nach einem Abschuss benachrichtigen, damit er Proben aus dem Tier entnehmen könne.

Rubriklistenbild: © dpa

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