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Von Transporter fehlt noch jede Spur

Polizei kann 24 Eingeschleuste mit spektakulärem Heli-Einsatz in Neuötting ausfindig machen

Neuötting - Sonntagmittag (20. Juni) kam es zu einem Großaufgebot der Polizei im Stadtgebiet Neuötting. Passanten hatten beobachtet, wie mehrere Personen aus einem Transporter sprangen und davonliefen.

Update, Montag 21. Juni, 15.35

Pressemitteilung im Wortlaut

Die Bundespolizei hat am Sonntag (20. Juni) bei einer Fahndungsaktion mit Polizeihubschrauber in Neuötting insgesamt 24 eingeschleuste Personen festgenommen. Die jungen Syrer und Iraker waren in einem Kleintransporter eingeschleust und im Stadtgebiet abgesetzt worden.

Am Sonntagmittag beobachtete ein 62-Jähriger im Stadtgebiet Neuötting, wie ein Kleintransporter mehrere orientierungslos wirkende Personen absetzte und davonfuhr. Geistesgegenwärtig wählte der Neuöttinger den Polizeinotruf, woraufhin die Bundespolizei und die Bayerische Polizei mit mehreren Streifenbesatzungen ausrückten.

Die Beamten konnten bereits nach wenigen Minuten an verschiedenen Orten in und um Neuötting mehrere junge Männer ohne Ausweispapiere in Kleingruppen festnehmen. Die Einsatzleitung der Bundespolizei hatte zwischenzeitlich einen Polizeihubschrauber angefordert, der die Suchaktion aus der Luft unterstützte.

Dadurch gelang es den Polizeibeamten schließlich, insgesamt 24 unerlaubt eingereiste syrische und irakische Staatsangehörige im Alter zwischen 15 und 32 Jahren festzunehmen. Die Männer waren ersten Erkenntnissen zufolge allesamt im selben Kleintransporter über die Grenze gebracht worden.

Die Bundespolizei zeigte die 24 Syrer und Iraker wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts an.

Das Jugendamt nahm die fünf Minderjährigen in seine Obhut. Drei Geschleuste wurden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. Die 16 anderen Personen werden nach Österreich zurückgeschickt.

Der Kleintransporter und der Schleuser konnten bislang nicht gefunden werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen Einschleusens von Ausländern und geht mehreren Hinweisen nach.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Erstmeldung - Großeinsatz mit Heli

Sonntagmittag lief eine groß angelegte Fahndungsmaßnahme der Bundespolizei, wie Polizeisprecher Maximilian Wirz auf Nachfrage von innsalzach24.de bestätigt. Zuvor meldeten mehrere Leser, dass ein Hubschrauber über dem Stadtgebiet Neuötting kreise.

Auch dies bestätigt Wirz. Grund für den Einsatz sei ein Vorgang gewesen, den Passanten zuvor beobachtet hatten. Demnach stoppte ein Transport im Stadtgebiet Neuötting - aus diesem wären dann mehrere Personen gesprungen und davongelaufen, so die Passanten gegenüber der Polizei Altötting. Die Beamten verständigten daraufhin sofort die Bundespolizei, welche schließlich samt Hubschrauber nach den Personen zu fahnden begann.

Schließlich konnten durch die Beamten 20 Personen festgestellt werden - fünf Syrer und 15 Iraker. Der Transporter selbst konnte bis jetzt noch nicht gesichtet werden. Der Hubschraubereinsatz wurde mit 14 Uhr offiziell für beendet erklärt, so Wirz.

ce

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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