Euronics-Erweiterung: Den Anliegern stinkt´s

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Burghausen - Im Stadtrat wurde die Änderung des Bebauungsplans für das Euronics-Gebäude beschlossen. Es soll jetzt erweitert werden. Das stinkt einigen Anliegern gewaltig.

Das Ziel der verärgerten Anlieger ist, wenn möglich den Bau des vierten, zumindest aber des dritten Obergeschosses zu verhindern. Bis zum 26. Februar können Bürger im Rathaus ihre Bedenken äußern und Einspruch gegen die Bebauungsplan-Änderung einlegen.

Das Gebäude soll um zwei Stockwerke erhöht werden, die Anlieger fürchten aber um die Aussicht vom Hechenberg. Wie Stadtbaumeister Helmut Best bestätigt, gibt es aber kein Recht auf freie Sicht. Anlieger dürften nur dann Einspruch einlegen, "wenn ihre Rechte als Nachbarn beeinträchtigt werden und da geht es nicht um Sichtachsen, sondern um von der Bauhöhe abhängige Abstandsflächen." Das berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger. Die nötigen Abstände würden aber bei dem geplanten Bauvorhaben eingehalten werden, meint Best.

Bauherr Karl-Heinz Stellmach hält die Erweiterung für dringend notwendig. „Wir sehen insbesondere Potenzial im Bereich Hausgeräte. Um unser Angebot erweitern zu können, brauchen wir die neuen Flächen", so sein Mitgeschäftsführer Helmut Radecker im Anzeiger. Der Markt soll um 600 Quadratmeter und die Büroflächen darüber um 1200 Quadratmeter vergrößert werden. Auch eine eigene Tiefgarage ist geplant. Vier Millionen Euro soll alles insgesamt kosten.

Vor über einem Jahr hatten die Anlieger sich per Unterschrift einverstanden erklärt mit der ersten Bauvoranfrage von Stellmach. Nach und nach zogen sie ihre Unterschriften dann zurück.

Rubriklistenbild: © dpa

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