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Nach Verwirrung durch Anweisungen der Staatsregierung

Erstimpfungen abgesagt? So ist das Impfzentrum in Neuötting betroffen

Das Impfzentrum im Neuöttinger Hallenbad
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Das Impfzentrum im Neuöttinger Hallenbad.

Kommt die Impfkampagne wieder ins Stocken? In den bayerischen Impfzentren sind bis auf Weiteres kaum noch Erstimpfungen möglich. Das Gesundheitsministerium in München bestätigte, dass man den begrenzten Impfstoff derzeit für Zweitimpfungen brauche. 

In Bayern herrscht aktuell große Verwirrung im Umgang mit Erst-Impfungen. Aus den Landratsämtern in Bayreuth und Bamberg hieß es vergangenen Woche, alle Impfzentren in Bayern seien angewiesen worden, die Erstimpfungen mit den Vakzinen Biontech und Moderna zu stoppen und nur noch Zweitimpfungen durchzuführen. Das Gesundheitsministerium widersprach noch am selben Abend: Es habe keine Anweisung gegeben, die Erstimpfungen gänzlich zu stoppen. Wie die Lage aktuell im Landkreis Altötting aussieht:

Konstante Impfstoffmenge erzeugt Wellenbewegung

„Aktuell haben wir eine gute Auslastung. Ohne die Sonderimpfaktion werden wir in dieser Woche (KW 20) 3.400 Impfungen durchführen, in der nächsten Woche (KW 21) 3.300 Impfungen“, erklärt Markus Huber, Pressesprecher des Landratsamtes Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de. „Die Impfungen in den oben genannten zwei Wochen werden fast ausschließlich Zweitimpfungen sein“, so Huber. Dieser Effekt entstehe durch die mit Beginn der Impfung durch Hausärzte festgelegten Mengenbegrenzung der Impfzentren (ca. 3.000 bis 3.400 Impfdosen pro Woche). Die im Wesentlichen konstante Impfstoffmenge (3.000 bis 3.400 Dosen) erzeuge eine Wellenbewegung, in der sich Phasen von Erst- und Zweitimpfungen abwechseln.

Ob es genug Impfstoff für anstehende Zweitimpfungengebe, darauf erläutert Huber, dass die Regierung von Oberbayern im engen Austausch mit den Impfzentren stehe, um die Impfstoffmenge für Zweitimpfungen sicherzustellen. „Durch Einsatz von Moderna für Personen unter 60 Jahren, die mit Astra erstgeimpft wurden (gilt nur für Impflinge, die ihre Erstimpfung vor dem 1.4.21 erhalten haben) und den Wechsel wünschen, sind wir zuversichtlich, dass wir die Zweitimpfungen wie geplant durchführen können.

Weiterhin Erstimpungen möglich

Es sei durch die Regierung von Oberbayern festgestellt worden, dass In den Impfzentren auch weiterhin Erstimpfungen durchgeführt werden, so auch im Impfzentrum Neuötting. Es können jedoch nur noch wenige Erstimpfungen durchgeführt werden. Vorgabe ist, die Zweitimpfungen auch unter den Bedingungen der Mengenbegrenzung sicherzustellen. „Alle vereinbarten Termine für Erst- und Zweitimpfung werden gehalten. Es wurden keine Termine abgesagt“, ergänzt Huber.

Für die Impfzentren könne durch die konstant gehaltene Menge davon ausgegangen werden, dass für jede Erstimpfung eine Zweitimpfung entsprechend Terminierung möglich ist. Einzige Herausforderung ist die Berücksichtigung eines Wechsels des Impfstoffs für Zweitimpfungen für Personen unter 60 Jahren nach Erstimpfung mit AstraZeneca. Die Impfzentren stellen keine mRNA-Impfstoffe für Zweitimpfungen zurück, sie werden aus den jeweiligen aktuellen Lieferung bedient.

jb

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