JU Emmerting unter neuer Führung!

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Die neue Vorstandschaft der JU Emmerting! Von links: Andreas Wiesmayer, Gisela Kriegl (CSU Vorsitzende), Sebastian Antersberger, Maximilian Maier, Markus Laumann, Simone Wanninger, Matthias Bergmann, Stephan Laumann, Thomas Estermeier, Markus Leidmann, Michael Eimannsberger, Martin Wengbauer und Tobias Zech (1. Vorsitzender Kreisverband Altötting).

Emmerting - Die Junge Union Emmerting hat am Sonntag eine neue Vorstandschaft gewählt. Dabei wurde Matthias Bergmann von den anwesenden Mitgliedern zum neuen Vorsitzenden berufen.

Als Stellvertreter fungieren nun Maximilian Maier und Stephan Laumann. Die Kasse für in Zukunft Simone Wanninger, da Martin Wengbauer nicht mehr Kandidierte. Als Schriftführer bleibt Thomas Estermeier mit seiner Langjährigen Erfahrung im Amt.

Im vergangenen Jahr war die JU im Ort wieder mit ihrem sehr stark besuchten Maibaumaufstellen, sowie der Christbaumsammelaktion vertreten. Das Highlight im letzten Jahr war der Besuch von 4 Mitgliedern zusammen mit dem Kreisverband in Berlin bei dem Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer.

Als Gäste konnte die JU Emmerting die neue CSU Vorsitzende aus Emmerting, Gisela Kriegel, 2. Bürgermeister Stephan Kammergruber, Fraktionsvorsitzenden Franz Kastenhuber sowie den JU Kreisvorsitzenden Tobias Zech begrüßen.

Da Stephan Laumann als 1. Vorsitzender nicht mehr Kandidierte, brachte er einen kurzen Rückblick über das was die JU zusammen in seiner Zeit als Vorsitzender Politisch und gesellschaftlich in Emmerting erreicht hat. Unter anderem wahren dies die neu Gestaltung der Homepage der Gemeinde Emmerting, das veröffentlichen der Gemeinderats- und Bauausschuss Protokolle auf der Homepage der Gemeinde (somit hat jeder Bürger die Möglichkeit, sich dort aktuell zu Informieren), sowie ein Antrag zum Corporate Identity. Ebenso ist die JU Emmerting alle 2 Jahre mit ihrem Maibaumaufstellen Veranstalter einer der größten Veranstaltungen im Ort und kümmert sich mit Ausnahme von 2010 um die Entsorgung der Christbäume im Ort.

Tobias Zech sprach die angestrebte Neuregelung der Sperrzeit in Bayern an:

Wenn Vertreter des Städtetags eine Verschärfung durch das Land fordern, dann widerspricht dies der häufig geforderten kommunalen Subsidiarität. Zudem bestehen zwischen Großstädten und kleinen Gemeinden große Unterschiede, die eine Differenzierung erfordern, nicht jedoch eine pauschale Regelung.

Als Begründung für die verschärfte Sperrstunde wird besserer Jugendschutz aufgeführt. Dieses Argument trifft in keiner Weise zu. Nach dem heute schon gültigen Jugendschutz müssen Jugendliche unter 18 Jahren spätestens um 24 Uhr zu Hause sein und sind daher von einer Sperrzeitenregelung nicht betroffen.

Die Junge Union Bayern spricht sich mit Nachdruck gegen eine Neuregelung der Sperrstunde in Bayern aus. Im Jahr 2005 wurde im Freistaat die Sperrstunde auf 5 bis 6 Uhr („Putzstunde“) beschränkt. Zugleich wurde den Gemeinden und Städten das Recht übertragen, die Sperrzeitenregelung eigenverantwortlich zu regeln. Diese Praxis hat sich bewährt. Eine noch einfachere, unbürokratischere Handhabung für die Kommunen ist jedoch anzustreben.

Das verstärkte Auftreten von alkoholbedingten Delikten lässt sich nicht nur durch eine verlängerte Sperrzeit lösen, erst recht nicht durch eine zentralistische Reglementierung. Örtlich auftretende Schwierigkeiten sollen lokal gelöst werden. Eine pauschale Regelung wäre eine Abstrafung der überwältigenden Mehrheit, die friedlich und verantwortungsvoll feiert. Darüber hinaus haben die längeren Öffnungszeiten das Gästeaufkommen entzerrt und somit etwaiges Konfliktpotenzial gesenkt.

Der JU Kreisverband nimmt daher an einer Plakat- und Postkarten Aktion teil, jeder der gegen eine Neuregelung der Speerzeit ist, wende sich an seinen JU Ortsverband, dort sind Postkarten erhältlich, die dann nur noch an die Bayerische Staatsregierung geschickt werden müssen!

Pressemitteilung JU Emmerting

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