Eltern empört: Haltestelle nur wenige Meter von Sextäter

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Erlbach - Eine geplante Bushaltestelle im Ortsteil Obereck sorgt bei Eltern für Empörung. Sie soll sich in Sichtweite eines Mannes befinden, der wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft ist.

Weil es viele Proteste gab, will die Verwaltungsgemeinschaft (VG) ihre Entscheidung über die Lage der neuen Bushaltestelle noch einmal überdenken.

Die Mutter einer achtjährigen Grundschülerin aus Obereck ist besorgt und will nicht, dass ihr Kind nur wenige Meter entfernt vom Haus des Mannes auf den Bus warten soll, der im Mai 2006 wegen Missbrauchs an den eigenen Kindern rechtskräftig verurteilt wurde. Der damals 48-jährige Landwirt missbrauchte über fünf Jahre lang seine eigenen Töchter. Das Urteil - zwei Jahre auf Bewährung - sorgte in Erlbach für Kopfschütteln.

Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Franz Donislreiter zeigt sich verständnisvoll und will eine erneute VG-Sitzung noch vor Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar einberufen, wo die Lage der neuen Haltestelle noch einmal diskutiert werden soll.

Rubriklistenbild: © dpa

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