Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten vergeben

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Anni Kagerer (Gattin), Franz Kagerer, Landrat Erwin Schneider, Rosa-Marie Hackl, 1. Bürgermeister Hans Daferner, Marianne Hegen (Altenclub Winhöring).

Altötting - Zwei Winhöringern wurde von Landrat Schneider für die vielen aufopferungsvollen Stunden das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten überreicht.

Zwölf Millionen Menschen in Deutschland wenden Jahr für Jahr fast drei Milliarden Stunden ihrer Freizeit auf, um sich in Vereinen, Kirchen, Organisationen, Verbänden, Schulen oder Parteien zu engagieren. Diese gigantische Wertschöpfung würde das Bruttosozialprodukt in unserem Land um 1,5 % steigern. Ein derartiges Engagement wäre für einen Staat unmöglich zu entlohnen.

Ohne ehrenamtliche Tätigkeit gäbe es keine Vereine, nur ein sehr eingeschränktes Freizeitangebot, weniger Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl. Deutschland würde zu einer kulturellen Wüste verkommen.

Deswegen ist Landrat Schneider, dass er heute zwei dieser zwölf Millionen ehrenamtlich Engagierten das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten aushändigen darf.

Rosa-Marie Hackl

Seit fast 20 Jahren leitet sie den Altenclub Winhöring, der unter der Trägerschaft des Pfarrcaritasverbands Winhöring e.V. steht. Seit dem Jahr 1992 organisiert sie in vorbildlicher Weise jeden zweiten Mittwoch gesellige Nachmittage und Abende für die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde.

Seit jeher erfreuen sich diese Zusammenkünfte größter Beliebtheit. Doch damit nicht genug:

Zusätzlich zu den 14-tägigen Treffen organisiert sie zudem verschiedenste Feste und Feiern. Faschingsfeiern, Frühlings- und Osterfeste und Muttertagsfeiern gehören genauso zu den beliebten Veranstaltungen wie die alljährliche Adventsfeier.

Für viele der älteren Menschen bieten die organisierten Treffen eine äußerst beliebte und in vielen Fällen auch die einzige Möglichkeit, sich mit anderen Menschen zu treffen, sich auszutauschen und einfach eine schöne und unvergessliche Zeit verbringen zu können.

Franz Kagerer

Seit nun mehr 35 Jahren gehört er dem AWO-Ortsverband Winhöring in verschiedensten Funktionen an. In der Zeit von 1976 bis 1991 war er insgesamt zehn Jahre lang der stellvertretende Vorsitzende, im Zeitraum von 1994 bis 2010 fungierte er schließlich als 1. Vorsitzender.

In all den Jahren seines unermüdlichen Einsatzes prägte er den Ortsverband in ganz entscheidender Weise. Seinem Engagement ist es dabei zu verdanken, dass unter seiner Ägide das Sommerfest mit Tombola wieder eingeführt wurde, das sich bei allen Mitgliedern größter Beliebtheit erfreut.

Seit letztem Jahr ist er der Ehrenvorsitzende des Ortsverbands. Das heißt aber nicht, dass er sich aufs Altenteil zurückgezogen haben, sondern vielmehr ist er auch heute noch zuständig für die zeitaufwendige und arbeitsintensive Vorbereitung und Durchführung der Winter- und Muttertagsausflüge, der Sternfahrt des Kreisverbands, zahlreicher Tagesausflüge sowie des Kinderausflugs im Rahmen des Ferienprogramms.

"Beide Persönlichkeiten haben eines gemeinsam: Sie haben vorbildlichen Einsatz für unsere Gesellschaft gezeigt. Das ist gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr", so Landrat Schneider in seiner Rede.

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

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