Demonstranten kämpfen für Keltenhalle

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Altötting/Burgkirchen - 500 Menschen demonstrierten für den Erhalt der Keltenhalle. Landrat Erwin Schneider bleibt aber bei seinem "Nein".

Obwohl Landrat Erwin Schneider weiterhin der Meinung ist, man könne sich die Übernahme nicht leisten, weil sonst die finanzielle Zukunft des Landkreises gefährdet sei, könne er die Demonstranten verstehen. Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes zählte Kelten-Stadionsprecher Michael Bierig auf: „Unter anderem verlieren 65 Eishockeykinder zwischen sechs und 17 Jahren ihren Sport. Dazu kommen 60 aus der Lauflernschule." Das berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger. Weiter gebe es auch noch die Eiskunstläufer, Eisstockschützen und die Leute, die zum Publikumslauf kämen. Außerdem würden laut dem Stadionsprecher auch Arbeitsplätze gefährdet.

"Bierig bemängelte vor allem die Tatsache, dass Burgkirchen in den vergangenen Jahren 60 Millionen Euro an Kreisumlage bezahlt habe, aber nicht wirklich viel zurückbekommen hat." So der Anzeiger.

Landrat Schneider habe auch die Tatsache „dass wir die Ausgaben zu 100 Prozent mit Schulden finanzieren müssten. Das wird dann wieder alles auf die nächste Generation zurückgeführt“, zu seinem "Nein" bewegt.

Enttäuschung stand den Demonstranten nach der Veranstaltung aufs Gesicht geschrieben. Trotzdem wollen sie nicht aufgeben und bis zum Schluss weiterkämpfen.

Rubriklistenbild: © re

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