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Impfzentrum Neuötting wird rückgebaut

Endlich wieder schwimmen: Kreishallenbad soll in nächster Saison wieder öffnen

Den Vereinen und Schulen fehlt das Schwimmbad genauso wie den Familien: In der nächsten Saison kann wieder geöffnet werden.
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Derzeit noch im „Impfbetrieb“: Das Hallenbad Neuötting.

Es wird von Vielen schmerzlich vermisst, doch nun sollen Vereine, Schulen, Wassersportler und Familien bald aufatmen können. Ab der Herbst 2023 soll das Kreishallenbad wieder öffnen.

Neuötting, Landkreis Altötting – Am 29. November stand die Sanierung und Attraktivierung des Kreishallenbades auf der Tagesordnung der Kreisausschussitzung. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist der Betrieb des Schwimmbades nun schon eingestellt. Erst aus hygienischen Gründen, und dann, weil es zu einem Testzentrum und später zum Impfzentrum des Landkreises umfunktioniert werden musste. Zwar gab es viel Protest doch auch eine Facebook-Gruppe mit über 550 Mitgliedern und persönliche Briefe an Landrat Erwin Schneider konnten die Sache nicht beschleunigen.

Ab Januar wird Impfzentrum rückgebaut

Nun soll aber bald Schluß sein mit dem Corona-Stop: Im Januar wird zuerst das Impfzentrum rückgebaut, während das Testzentrum laut dem Landrat noch eine Weile bestehen bleiben wird. „Es geht jetzt darum, das Hallenbad für den Betrieb in der nächsten Saison vorzubereiten. Und es gibt einen Vorschlag das Bad attraktiver zu machen“, so Schneider. Lothar Lechl, Sachgebietsleiter für Hochbau, stellte den Kreisausschussmitgliedern anschließend die „Maximallösung“ vor:

3,5 Millionen Euro für „Maximallösung“

„Es geht um den rissigen Flachdachbereich über dem Kinderbecken: Da herrscht dringender Handlungsbedarf. Weitere Maßnahmen wären einerseits die energetische Sanierung und andererseits eine Attraktivierung für die Zukunft“, so Lechl. Ein Terrassenbereich für das Restaurant, eine Dachterrasse und der Anbau eines Wintergartens sowie der Schaffung eines Entspannungsbereichs: Die Pläne gefielen wohl jedem der Anwesenden –doch weil kurz vorher über das 60-Millionen-Euro-Projekt FOSBOS Altötting geredet worden war, gab es für die Hallenbad-Attraktivierung nur zurückhaltende Reaktionen. Vor allem als die Gesamtkosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro zur Sprache kamen.

Status Quo ja, Luxus nein

Nach der Präsentation stand also die Frage an, wo eingespart werden könne. „Wenn wir das Hallenbad wieder aufmachen möchten, müssen wir die Sanierung durchführen“, klärte Landrat Schneider die Anwesenden auf. „Wenn Dachterrasse und Wintergarten weggelassen werden, können wir 1,8 Millionen von den Kosten abziehen.“ Stefan Angstl, Fraktionssprecher der Grüne, betonte die Wichtigkeit das Hallenbad so schnell wie möglich wieder zu öffnen. „Für Schulen aber genauso für Menschen, die auf Schwimmsport angewiesen sind und die Beschäftigten. Die Planung ist gefällig aber es gibt akurat ein paar andere Prioritäten.“ Peter Haugeneder (SPD) stimmte dem zu: „Wenn wir den Status Quo herstellen, wären alle schon froh.“ Fabian Kolm von der Jungen Liste erwähnte, dass das Restaurant wichtig sei und bei der Küche nicht zu viel eingespart werden solle. Er schlug vor, eine gemeinsame Versorgung des Hallenbads und der künftigen FOSBOS in Betracht zu ziehen.“ Dr. Tobias Windhorst, Fraktionssprecher der CSU sagte glasklar: „Ja zur Sanierung, nein zum Luxus.“

Am 12. Dezember wird über die Angelegenheit im Kreistag entschieden.

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