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Aktuelle Analyse und Langzeitentwicklung

Corona-Lage im Kreis Altötting entspannt sich leicht - mit wenigen Ausnahmen

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle im Landkreis Altötting ist erstmals seit Beginn der vierten Welle wieder zurückgegangen - auch bei den Gemeindezahlen zeigt sich das fast überall: Bei einigen wenigen Kommunen steigen die Zahlen trotzdem weiter oder verharren auf hohem Niveau.

Landkreis Altötting - Bleibt‘s bei dieser Entwicklung? Erstmals seit Beginn der vierten Corona-Welle im August ist die Zahl der „aktiven“ Fälle im Landkreis Altötting wieder gesunken. 250 waren es noch vorige Woche, am Mittwoch (29. September) sind es 201. Blickt man über die Zahlen der einzelnen Kommunen stellt sich vielerorts ein leichter Rückgang dar. Außerdem ist mit Erlbach inzwischen auch wieder ein Ort im Landkreis Altötting dabei, in dem keine Corona-Fälle bekannt sind.

Aktuelle Corona-Analyse für den Landkreis Altötting

Hoch bleibt das Infektionsniveau jedoch in Feichten. Die Gemeinde bleibt mit 15 „aktiven“ Fällen und einem Infektionsgrad von 1,2 Prozent der Bevölkerung der „Hotspot“ im Landkreis Altötting. Die Orte, die in Relation zur Einwohnerzahlt, am zweit- und drittstärksten belastet sind, folgen dann in größerem Abstand: Perach mit 0,54 Prozent (sieben Fälle) und Tyrlaching mit 0,48 Prozent (fünf Fälle) - aber auch dort hat sich die Lage im Vergleich zur Vorwoche entspannt. Der Landkreis-Schnitt liegt bei 0,18 Prozent an Infizierten.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 29. September.

Einen bedeutenden Anstieg der Zahlen gibt es eigentlich nur in Marktl, von sechs auf jetzt zehn Corona-Fälle. Einen deutlichen Rückgang der „aktiv“ Infizierten gibt es dagegen beispielsweise in Altötting. Deren Anzahl hat sich im Laufe der letzten zwei Wochen mehr als halbiert, auf jetzt 24. Auch Neuötting fällt hier positiv auf, das jetzt nur noch sieben Coronainfizierte vermeldet, wohingegen es vor zwei Wochen noch 21 waren. Insgesamt ist in jeder zweiten Kommune im Landkreis Altötting die Zahl der vermeldeten Corona-Fälle im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Altötting.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 215 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. Acht Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, zwei von ihnen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. Betrachtet man die Neuinfektionen des gestrigen Dienstags, sind unter den 24 Fällen fünf Reiserückkehrer.

xe

Rubriklistenbild: © M. Wieland

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