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Aktuelle Corona-Analyse und Langzeitentwicklung

Von knapp 300 bis fast 2000: Wie weit die Inzidenzen im Kreis Altötting auseinanderklaffen

Auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting noch knapp im dreistelligen Bereich liegt: die Zahlen ziehen an. Über 1650 Menschen gelten derzeit als Corona-infiziert. Die Lage ist aber von Ort zu Ort teils völlig unterschiedlich.

Landkreis Altötting - 1651 Menschen im Landkreis gelten momentan als „aktive“ Corona-Fälle - Anfang des Monats waren es noch 1000 weniger. Allein diese Zahl verdeutlicht, wie auch im Altöttinger Raum das Coronavirus wieder zuschlägt. Etwa 1,5 Prozent der Einwohner im Landkreis gelten also als infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiterhin knapp unter 1000, aber innerhalb der Kommunen unterscheiden sich die Werte teils ganz erheblich. Von 288 bis 1923 gehen die Inzidenzen weit auseinander.

Die Kommunen mit den niedrigsten und höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen im Landkreis Altötting, Stand 24. November.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting hat derzeit Feichten mit 1923. Die 32 „aktiven“ Fälle in der Gemeinde machen derzeit 2,56 Prozent der Bewohner aus. Knapp dahinter folgen Erlbach und Perach mit Inzidenzen von 1836 bzw. 1758. In beiden Gemeinden sind es etwa 2,4 Prozent der Einwohner, die aktuell als Corona-Fälle bekannt sind. Acht weitere Orte haben vierstellige Inzidenzen, jedoch allesamt unter 1300 und somit in größerem Abstand zu oben genanntem „Spitzentrio“: Pleiskirchen, Kastl, Töging, Unterneukirchen, Kirchweidach, Mehring, Reischach und Garching.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 24. November.

Die mit Abstand niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat Stammham mit gerade mal 288. Nur acht Corona-Infizierte sind dort momentan bekannt. Die zweitniedrigste Inzidenz weist ausgerechnet Feichtens Nachbargemeinde Tyrlaching mit 379 aus (sieben Infizierte). Am drittniedrigsten ist der Wert mit 608 in Emmerting. Bei den absoluten Zahlen führen naturgemäß die großen Orte im Landkreis: 270 in Burghausen, 187 in Altötting, 179 in Töging, 128 in Garching und Neuötting sowie 116 in Burgkirchen. Alle weiteren Orte sind zweistellig. Vor allem Burghausen hat mit 49 ein sattes Plus im Vergleich zur Vorwoche zu verzeichnen. Die Inzidenzen von Burghausen, Alt- und Neuötting bewegen sich mit Werten zwischen 900 und 1000 etwa im Landkreis-Schnitt.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Altötting.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 228 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. 33 Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, zwölf von ihnen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich laut Gesundheitsamt 11.022 Menschen aus dem Landkreis mit dem Coronavirus.

xe

Rubriklistenbild: © G.Nixdorf

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