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Aktuelle Lage und Langzeitvergleich

Corona-Analyse für Kreis Altötting: Die aktuellen „Hotspots“ und Corona-freie Gebiete

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Die Sieben-Tage-Inzidenz wieder stabil über 100, die Zahl der „aktiven“ Fälle steigend: Wir haben analysiert, wo im Landkreis Altötting jetzt die Corona-“Hotspots“ liegen und wo die Lage noch immer ruhig ist.

Landkreis Altötting - Elf Landkreise bzw. kreisfreie Städte sind es in Bayern momentan, die inzwischen bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 100 wieder übersprungen haben - auch der Landkreis Altötting gehört dazu, und das bereits seit vergangenem Donnerstag. Entsprechend steigt auch die Zahl der „aktiven“ Corona-Fälle: 207 sind es am Mittwoch (1. September), mehr als dreimal so viele wie noch vor zwei Wochen. Im Landkreis-Schnitt gelten derzeit 0,19 Prozent der Bürger als infiziert mit dem Virus.

Die Lage in den Kommunen: Corona-Analyse für den Landkreis Altötting

Die drei Orte, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl derzeit am stärksten mit dem Coronavirus belastet sind heißen Erlbach, Kastl und Altötting. In Erlbach machen die sechs positiven Fälle ein halbes Prozent aus, die zehn in Kastl 0,35 Prozent und Altötting hat mit seinen 40 aktiven Corona-Fällen eine Positivenrate von 0,31 Prozent. An vierter Stelle folgt Burgkirchen mit 0,27 Prozent, dort hat sich die Zahl der „aktiv“ Infizierten im Vergleich zur Vorwoche außerdem mehr als verdoppelt, auf jetzt 29.

Zahl der aktiven Corona-Fälle in den Kommunen im Landkreis Altötting, Stand 1. September.

Beim reinen Blick auf die absoluten Zahlen hat Burghausen als größte Stadt im Landkreis die Nase vorn. 47 Fälle werden von dort aktuell vermeldet. Es folgen Altötting (40) und Burgkirchen (29). Auch Neuötting, Kastl und Garching sind diese Woche im zweistelligen Bereich. Fünf Gemeinden im Landkreis schaffen diese Woche noch einen Nuller in ihrer Corona-Statistik: Perach, Haiming und die drei südlichen Kommunen Halsbach, Feichten und Tyrlaching. Vorige Woche konnten noch sieben Gemeinden „Corona-frei“ vermelden.

Entwicklung der „aktiven“ Corona-Fälle in den fünf größten Orten im Landkreis Altötting.

In Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung sind laut Robert-Koch-Institut insgesamt 210 Todesfälle im Landkreis zu beklagen. Elf Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Altötting sind derzeit in einem Krankenhaus untergebracht, keiner von ihnen muss auf einer Intensivstation behandelt werden. Betrachtet man die Neuinfektionen des gestrigen Dienstags, sind es ganz überwiegend Menschen im Alter zwischen zehn und 35 Jahren. Reiserückkehrer spielen beim Infektionsgeschehen im Landkreis Altötting derzeit keine entscheidende Rolle: In den vergangenen fünf Tagen machten sie unter den Neuinfizierten nur gut zehn Prozent aus.

Die Fallzahl in einer Kommune lässt aber keine generellen Rückschlüsse auf die Ansteckungsgefahr vor Ort zu. Denn die Zahl sagt nichts darüber aus, wo sich eine Person mit dem Virus infiziert hat - ob im Gemeindegebiet oder nicht. Zudem sagen die Zahlen nichts über den Zusammenhang einer Ansteckung aus, also ob sich mehrere Personen beispielsweise unabhängig voneinander infiziert haben oder ob sich mehrere Personen innerhalb einer Familie infiziert haben.

xe

Rubriklistenbild: © © Burghauser Touristik GmbH

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