Kandidatenvorstellung Bundestagswahl 2017

Steckbrief-Fragebogen: Stephan Mayer (CSU) 

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Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion will erneut in den Bundestag: Stephan Mayer.

Altötting/Mühldorf - Am Sonntag, 24. September, wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Im Wahlkreis Altötting (212) bewerben sich acht Kandidaten um das Direktmandat. Wir stellen alle Kandidaten einzeln vor - heute: Stephan Mayer (CSU). 

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Die Antworten auf den Fragenbogen von innsalzach24.de 

Name?

Stephan Mayer

Partei?

CSU

Alter?

43

Wohnort?

Neuötting

Familienstand?

ledig

Anzahl Kinder?

keine

(Erlernter) Beruf/Studium?

Rechtsanwalt/Jura 2. Staatsexamen

Politische Karriere?

Seit 1990 politisch aktiv, seit 2002 Bundestagabgeordneter, seit 2014 innenpolitsicher Sprecher der CDU/CSU-Bundestagstagsfraktion. In der Partei: Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender, Mitglied des Bezirks- und Parteivorstands

Vorbilder in der Politik?

Habe ich keine. Mein Vorbild ist mein Vater Ernst Mayer.

Was verbindet Sie mit unserer Region? Was ist das Besondere bei uns?

Ich bin in Burghausen geboren und in Neuötting aufgewachsen. Ich bin stolz auf meine Heimat und möchte mit keinem anderen Bundesbürger tauschen. Das Besondere sind die Menschen, bodenständig, fleißig und doch Neuem aufgeschlossen. 

Bei uns verbinden sich eine herrliche Landschaft mit bäuerlicher Kultur, mit Industrie und Handwerk, die weltweit agieren. Hinzu kommen bedeutende historische Plätze und Gebäude und natürlich das Herz Bayerns in Altötting.

Warum sollten die Bürger Ihnen ihre Stimme geben? Was sind Ihre Qualifikationen/Kompetenzen?

Ich kann sehr hartnäckig sein, wenn es darum geht, etwas für die Menschen in meinem Wahlkreis zu erreichen. Da ich in ständigem Kontakt mit der Bevölkerung, mit Institutionen und Betrieben bin, kenne ich die Themen und die Probleme vor Ort und löse sie in Berlin. 

Viele Bürger/innen äußern sich sehr anerkennend über meine Tätigkeit als innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auch in diesem Bereich, in dem es um den Schutz, ja oft um das Leben von Menschen geht, habe ich noch viel vor.

Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele?

In einem zusammengefasst: Dass die Bürger sagen: Der Mayer kümmert sich um meine Belange vor Ort und in Berlin.

Was wollen Sie für die Menschen in der Region bewirken?

Dass der Wohlstand erhalten bleibt, auch für künftige Generationen.

Thema Gerechtigkeit: Geht es in Deutschland gerecht zu? Sollten bestimmte Bevölkerungsschichten steuerlich entlastet/finanziell unterstützt werden? Welche und wie?

Im Großen und Ganzen ja. Die einzelnen Fälle habe ich in der Sprechstunde. Es macht mich demütig, wenn ich die Rentenbescheide älterer Frauen sehe. Diese sind leider rechnerisch richtig, aber sicherlich der Lebensleistung nicht angemessen. Daher streben wir eine weitere Verbesserung der Mütterrente (360 € pro Jahr pro Kind) an. Weiteres Ziel: Steuerreform mit einem Volumen von 15 Milliarden € für Steuerzahler und mittelständische Wirtschaft, Abschaffung des Soli.

Thema Rente: Wie sieht Ihre Rentenpolitik aus? Renteneintrittsalter und Finanzierung (Stichwort: Generationenvertrag)? 

Voraussetzung für sicherere Renten im Alter sowie möglichst niedrige Beitragszahlungen ist eine florierende Wirtschaft und Stabilität in der Politik. Wir wollen nach der Wahl eine Renten-Kommission einsetzen. Fragestellung: „Wo ist es sinnvoll, staatlicherseits Weichen anders zu stellen?“

Thema Ökologie/Klimaschutz: Sind wir hier auf dem richtigen Weg? Was sollte sich wie ändern?

Wir sollten endlich einmal Umweltpolitik ganzheitlich betrachten. Wir können nicht jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf treiben, ohne uns wirklich über die Alternativen Gedanken zu machen. Eines kann z.B. nicht sein: Dass auf Grund von Verfehlungen großer Autofirmen es nun der kleine Dieselfahrer ausbaden soll, ohne der Umwelt wirklich zu helfen.

Thema Wohnungsnot/sozialer Wohnungsbau: Bezahlbare Wohnungen sind in unserer Region oft Mangelware. Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum schaffen und finanzieren?

Der Bund will die nächsten beiden Jahre jeweils 500 Millionen Euro mehr in den sozialen Wohnungsbau stecken. Ab 1. Januar stehen den Bundesländern damit mehr als 1,5 Milliarden Euro vom Bund zur Verfügung.

Thema Flüchtlinge: Was läuft in der Flüchtlingspolitik gut, was schlecht? Wie würde Ihre Flüchtlings- und Integrationspolitik aussehen?

Wir haben das Asylrecht verschärft – wie seit 20 Jahren nicht. Trotz der niedrigeren Flüchtlingszahlen ist das Problem noch nicht gelöst. Wir brauchen eine klare Obergrenze von maximal 200.000. Abgelehnte Asylbewerber müssen zurückgeführt werden. Vor allem ist schon außerhalb Europas (z.B. in Nordafrika) zu prüfen, ob Asylgründe vorliegen.

Braucht Deutschland einen Regierungswechsel, eine neue Regierungskoalition? Welche und warum?

Ich trete dafür ein, dass die verlässliche Politik der unionsgeführten Bundesregierungen fortgesetzt wird. Entscheidend ist nicht die Konstellation, sondern dass die CSU als starke Stimme Bayerns in der Regierung für unsere Heimat arbeiten darf. 

Über eine künftige Koalition entscheidet zunächst der Wähler, in der Folge die Parteien und die Frage, welche Schnittmengen sich bei Verhandlungen ergeben.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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