Kandidatenvorstellung Bundestagswahl 2017

Steckbrief-Fragebogen: Oliver Markus Multusch (AfD) 

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Der Ortsvorsitzende der AfD Mühldorf tritt an für den Bundestag: Oliver Markus Multusch.

Altötting/Mühldorf - Am Sonntag, 24. September, wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Im Wahlkreis Altötting (212) bewerben sich acht Kandidaten um das Direktmandat. Wir stellen alle Kandidaten einzeln vor - heute: Oliver Markus Multusch (AfD).

Die Antworten auf den Steckbrief von innsalzach24.de

Name?

Oliver Markus Multusch

Partei?

Alternative für Deutschland

Alter?

49 Jahre

Wohnort?

Mühldorf / Inn

Familienstand?

Verheiratet

Anzahl Kinder?

4

(Erlernter) Beruf/Studium?

Selbständiger Maler und Lackierer

Politische Karriere?

1. Vorstand des AfD-Kreisverbandes Mühldorf

Vorbilder in der Politik?

Helmut Schmidt

Was verbindet Sie mit unserer Region? Was ist das Besondere bei uns?

Live-Debatte: 

Als gebürtiger Oberbayer, der hier aufgewachsen empfinde ich eine echte Heimatliebe zu unserer Region und den Menschen. Die Landschaft, insbesondere die Flusstäler von Inn, Isen und Alz, wo ich häufig mit dem Rad unterwegs bin, faszinieren mich immer wieder aufs Neue.

Warum sollten die Bürger Ihnen ihre Stimme geben? Was sind Ihre Qualifikationen/Kompetenzen?

Ausdauer, Disziplin, Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen und Wirtschaftskompetenz sind wichtige Voraussetzungen für einen Selbständigen. Ich denke dass ich mir diese Eigenschaften nach fast 25 Jahren Selbstständigkeit durchaus zuschreiben kann und diese Dinge in der Politik mehr den je gefragt sind. Mir ist im Gegensatz zu vielen Berufspolitikern sehr bewusst wo in unserer Wirtschaft Wertschöpfung stattfindet. Wo die Steuern und Sozialabgaben erwirtschaftet werden. Dass ein sogfältiger Umgang damit den Bürgern geschuldet ist, die durch ihren tägliche zum Teil sehr harte Arbeit diese Gelder erwirtschaften.

Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele?

1. Volksentscheide auf Bundesebene durchzusetzen und die Amtszeit von Kanzler und auf zwei Amtszeiten zu begrenzen.

2. Eine breite Debatte über den zukünftigen Umgang mit dem Islam anzustoßen. 

3. Lobbyismus deutlich einschränken, der Einfluss von Großkonzernen, Banken , Investoren usw. auf Politik und Gesetzgebung muss erheblich verringert werden. 

Was wollen Sie für die Menschen in der Region bewirken?

Mir ist die wirtschaftliche Entwicklung der Region, der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen sehr wichtig. Dabei spielen auch Dinge wie gute Infrastruktur ( A94 und B15neu) aber auch der Bahnausbau (Zubringer zum Brenner-Basistunnel) oder der zweigleisige Ausbau nach Burghausen eine Rolle, wie auch mehr junge Menschen für Handwerksberufe zu begeistern. Wir haben im Handwerk große Probleme gute und interessierte Nachwuchskräfte zu bekommen. Hierfür muss sowohl bei den Jugendlichen und deren Eltern geworben, aber auch in den Schulen ein positiveres Bild vom Handwerk, vor allem den Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen vermittelt werden.

Thema Gerechtigkeit: Geht es in Deutschland gerecht zu? Sollten bestimmte Bevölkerungsschichten steuerlich entlastet/finanziell unterstützt werden? Welche und wie?

Ob es in Deutschland gerecht zu geht, empfindet bestimmt jedermann anders. Tatsache ist aber, wir müssen endlich dafür sorgen dass Großkonzerne ihre in Deutschland gemachten Gewinne auch hier nach den gesetzlichen Steuersätzen versteuern. Auch muss endlich eine spürbare Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen erfolgen. Es kann z.B. nach meinen Dafürhalten nicht sein, dass ein Mindestlohnempfänger bei Vollzeitbeschäftigung auch schon Lohnsteuer bezahlten muss.

Thema Rente: Wie sieht Ihre Rentenpolitik aus? Renteneintrittsalter und Finanzierung (Stichwort: Generationenvertrag)?

Eine umfassende Reform von Steuer, Renten und Sozialpolitik. Diese drei Politikfelder greifen in nahezu allen Bereichen ineinander und sollten deshalb endlich mit einem Gesamtkonzept in Angriff genommen werden , anstatt nur immer an einzelnen Symptomen herumzudoktern. Ziel sollte letztlich eine gerechtere Verteilung der Mittel innerhalb der Gesellschaft sein.

Thema Ökologie/Klimaschutz: Sind wir hier auf dem richtigen Weg? Was sollte sich wie ändern?

Wir sind vor allem auf einem sehr teuren Weg! Die Stromkosten steigen stetig und ein Ende ist mit dieser Politik von CDU,CSU,SPD, und Grünen nicht absehbar. Nach meiner Ansicht sollten alle 

Subventionen und Fördermaßnahmen kritisch überprüft werden. Was nicht in einem gesunden Kosten-Nutzenverhältnis steht gehört beendet oder reformiert. Die bisherigen Steuerbefreiungen für Industriebetriebe sollten kritisch hinterfragt werden. Die Verteufelung des Autos ist ideologisch geprägt und muss einer objektive Betrachtung weichen. Die Elektromobilität wird auch in der Zukunft nach meinem dafür halten nur ein Nischen-Dasein, vorwiegend im innerstädtischen Bereich sein. Kosten und Nutzen liegen zu weit auseinander, die Infrastruktur ist nicht gegeben und der Strom muss auch für diese Fahrzeuge erzeugt werden. Die Grenzwerte für Stickoxyde sollen schnellstens auf den wissenschaftlichen Prüfstand. Es ist niemandem zu erklären weshalb in geschlossenen Räumen der Grenzwert 25mal so hoch sein darf wie im Freien. Fahrverbote auf dieser Grundlage zu verhängen ist niemandem Vermittelbar.

Thema Wohnungsnot/sozialer Wohnungsbau: Bezahlbare Wohnungen sind in unserer Region oft Mangelware. Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum schaffen und finanzieren?

Es sollten dringend Programme für den sozialen Wohnungsbau neu gedacht und eingeführt werden. Steuerliche Anreize für private Investoren können hilfreich sein. Aber vor allem müssen die Kommunen hier tätig werden, zB. Durch städtische Wohnungsbaugesellschaften.

Thema Flüchtlinge: Was läuft in der Flüchtlingspolitik gut, was schlecht? Wie würde Ihre Flüchtlings- und Integrationspolitik aussehen?

Effektive Grenzkontrollen einführen, ohne gültige, Papiere keine Einreise. Keine Geldleistungen sondern nur noch Sachleistungen während des Asylverfahrens. Abschiebungen sollten konsequent durchgeführt werden, vor allem bei Straftätern und Gefähdern. Die Situation in den Herkunftsländern der Menschen verbessern, vor allem keine Waffenlieferungen mehr an Länder, die nicht der Nato angehören. Änderung der europäischen Agrarpolitik (z.B. Fischfang vor Afrika) die den Menschen die Lebensgrundlage raubt.

Braucht Deutschland einen Regierungswechsel, eine neue Regierungskoalition? Welche und warum?

Welche Regierung nach der Wahl gebildet werden kann hängt vom Wählervotum ab. Aber mit einer starken AfD wird endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag vertreten sein, die das Handeln der zukünftigen Regierung wirklich kritisch beobachten und hinterfragen wird zum Schutz der Bürger und Steuerzahler. Das ist beim jetzigen Berliner Parteienfilz, bei dem es nach dem Motto geht "eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" absolut dringend geboten!

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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