Kandidatenvorstellung Bundestagswahl 2017

Steckbrief-Fragebogen: Franz Maier (BüSo) 

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Die Partei BüSo tritt im Wahlkreis mit dem Kanaidaten Franz Maier an. 

Altötting/Mühldorf - Am Sonntag, 24. September, wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Im Wahlkreis Altötting (212) bewerben sich acht Kandidaten um das Direktmandat. Wir stellen alle Kandidaten einzeln vor - heute: Franz Maier (BüSo).

Name? 

Maier, Franz 

Partei?

Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BÜSO) 

Alter? 

54 Jahre 

Wohnort?

Tyrlaching 

Familienstand

Anzahl Kinder? 

(Erlernter) Beruf/Studium? 

Handwerksmeister Metallbau, gelernter Landwirt 

Politische Karriere? 

Keine politische Karriere, seit 25 Jahren Mitglied bei der Bürgerrechtsbewegung, seither Kandidat als Bürgervertreter, Gewerkschaftsmitglied 

Vorbilder in der Politik? 

Adenauer und Kennedy aber auch Martin Luther King haben Politik gestaltet 

Was verbindet Sie mit unserer Region? Was ist das Besondere bei uns?

Die Region ist meine Heimat. Das Besondere ist das Gleiche, dass ich jedem Menschen in einer anderen Region auch wünsche, dass er sich zu Hause fühlt. 

Warum sollten die Bürger Ihnen ihre Stimme geben? Was sind Ihre Qualifikationen/Kompetenzen?

Ich verstecke mich nicht hinter Qualifikationen und Kompetenzen und halte meine Linie seit 25 Jahren. 

Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele? 

1. Regulierung der Banken (Verbot von Spekulation durch Trennbanksystem) 

2. Förderung der Wirtschaft und der bäuerlichen Landwirtschaft durch produktive Kreditschöpfung (durch KFW und Regulierung) 

3. Erziehung durch eine ganzheitliche Bildung, auch Charakterbildung, dessen Ziel der schöpferische Mensch ist 

Thema Gerechtigkeit: Geht es in Deutschland gerecht zu? Sollten bestimmte Bevölkerungsschichten steuerlich entlastet/finanziell unterstützt werden? Welche und wie? 

Dasselbe für alle Menschen, ein Leben in Frieden und Wohlstand, ein Umfeld indem ihre Arbeit und ihr Einsatz für sich selbst und die Gesellschaft Nutzen bringt. 

Natürlich geht es in Deutschland nicht gerecht zu. Detaillierte Lösungen vor der Wahl anzubieten ist aber unseriös. Wenn der politische Wille zur Steuergerechtigkeit vorhanden ist, funktionieren viele Wege, wenn nicht funktioniert keiner. 

Thema Rente: Wie sieht Ihre Rentenpolitik aus? Renteneintrittsalter und Finanzierung (Stichwort: Generationenvertrag)? 

Der Generationsvertrag darf kein Kampf „Jung gegen Alt“ sein. Ob Ausbildungvergütung, Einkommen oder Rente, die Menschen haben einen Anspruch auf ein angemessenes Einkommen. Eine höhere Lebenserwartung ist durchwegs positiv. Höhere Kosten können durch Produktivitätssteigerung aufgefangen werden. Vorrausetzung dafür ist allerdings deren gerechte Verteilung und das keine Mittel davon abfließen. 

Thema Ökologie/Klimaschutz: Sind wir hier auf dem richtigen Weg? Was sollte sich wie ändern? 

Wir sind auf einem völlig falschen Weg. Noch nie wurde bei so viel Landschaftsverbrauch und Verkehrsaufkommen so wenig produziert. Der allergrößte Teil des Flächenverbrauches ist rein spekulativ und für die Produktion ohne jeden Wert. Erneuerbare Energien sind ideologischer Unsinn und höchst umweltschädlich. Echter Umweltschutz geht nur über effektive Zukunftsenergien wie Kernkraft und Kernfusion. 

Thema Wohnungsnot/sozialer Wohnungsbau: Bezahlbare Wohnungen sind in unserer Region oft Mangelware. Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum schaffen und finanzieren?

Die momentane Lage im südostbayrischen Chemiedreieck ist etwas differenzierter zu betrachten. Aber einer neuen Studie zufolge (siehe ANA) werden im ländlichen Raum viel zu viele Wohnungen gebaut, in den Städten dagegen viel zu wenige. Die Ausweisung von Baugrund in den ländlichen Gemeinden ist eher eine Gemeindefinanzierung auf Umwegen und hauptsächlich spekulativ. Beides ist die Folge einer verfehlten Politik. 

In Mühldorf wird Wohnraum nur deshalb so nachgefragt, weil er in München so überteuert ist. Die Folge davon ist ein hohes Verkehrsaufkommen. 

Thema Flüchtlinge: Was läuft in der Flüchtlingspolitik gut, was schlecht? Wie würde Ihre Flüchtlings- und Integrationspolitik aussehen? 

Um das Flüchtlingsproblem zu lösen müssen zuerst die Fluchtursachen beseitigt werden. Diese können wir nur lösen, wenn wir den Menschen vor Ort eine Perspektive für eine friedliche Zukunft geben. 

Deshalb sollte Deutschland sich an Chinas „Neuer Seidenstraße“, dem größten Infrastrukturaufbauprogramm der Menschheitsgeschichte beteiligen. So wird China Syrien wieder aufbauen. Auch hat China die „Neue Seidenstraße“ auf Afrika ausgeweitet. So hat China bereits die erste elektrische Eisenbahn zwischen Addis Abeba und Djibouti gebaut und plant nun auch den Tschadsee durch ein Wasserumleitungsprogramm von den Zuflüssen des Kongo wieder aufzufüllen. Damit bekommt die Jugend vor Ort eine Zukunft und muß sich nicht auf den Weg nach Europa machen oder bei Boko Haram landen.

Braucht Deutschland einen Regierungswechsel, eine neue Regierungskoalition? Welche und warum?

Es würde genügen, wenn die etablierten Parteien sich auf die Tugenden des Wirtschaftswunders zurückbesinnen würden. Aber da dies sehr unwahrscheinlich ist, kandidiere ich für die BüSo, die nicht nach Stimmen jagt oder nur die Medienpropaganda nachplappert.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

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