BRK-Vizepräsident ehrt 80 treue Spender

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Altötting - Eine Ehrenplakette gab es für treue Blutspender aus ganz Oberbayern. BRK-Vizepräsident Dr. Paul Wengert zeigte sich sichtlich stolz und verwies auf die "größte Bürgerinitiative Bayerns".

Eine besondere Ehrung erhielten am Montag rund 80 Blutspender aus den Landkreisen Mühldorf/Inn, Altötting, Berchtesgadener Land, Deggendorf, Dingolfing-Landau, Landshut, Passau, Rottal/Inn, Straubing-Bogen und Traunstein: Sie nahmen für 75-, 100-, 125- und 150-maliges Blutspenden die Ehrenplakette des Blutspendedienstes (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes entgegen.

„Ich-Bezogenheit ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, doch es gibt auch Gegenbeispiele“, sagte der Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Dr. Paul Wengert und verweist stolz auf die „größte Bürgerinitiative Bayerns“: Rund 260.000 Bürgerinnen und Bürger spenden jedes Jahr freiwillig und unentgeltlich Blut beim BSD, manche sogar mehrfach.

Diesen treuen Spendern dankte am Montag nicht nur der Vizepräsident des BRK. „Sie wollen mit ihrer Spende Menschen helfen, die auf diese lebenswichtige Blutspende angewiesen sind“, sagte BSD-Geschäftsführer, Georg Götz. Über 18 Millionen Blutspenden konnte der BSD in bald 60 Jahren sammeln, im laufenden Jahr rund 500.000, „eine Erfolgsgeschichte, an der die Spender maßgeblichen Anteil haben“. Beteiligt daran sind vor allem auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im BRK: Rund 18.000 Ehrenamtliche unterstützen in ihrer Freizeit tatkräftig die Blutspendetermine.

Die Bedeutung des Ehrenamts und der freiwilligen, unentgeltlichen Blutspende honorierten auch die Verantwortlichen der Politik. Eva Köhr, stv. Landrätin des Landkreises Mühldorf am Inn, lobte die Geehrten: „Sie verdienen unseren großen Respekt. Verletzte und kranke Mitmenschen sind angewiesen auf ihre Blutspenden, die sie so zahlreich gegeben haben. Damit handeln sie selbstlos zum Wohl des Nächsten.“ Diese Aussage unterstrich der erste Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg, Siegfried Klika, und lobte das vorbildliche Engagement der langjährigen Blutspender und ehrenamtlichen Helfer: „Wir hoffen, dass ihr gutes Beispiel Schule macht und die Menschen wieder mehr Mitmenschlichkeit aufbringen.“ Der Blutspendedienst des BRK deckt rund 80 Prozent des Bedarfs der Kliniken und Praxen in Bayern ab, „woran die treuen Spender den größten Anteil haben, denn Sie zeigen nicht nur soziales Engagement - Sie sind Lebensretter“, wie der erste Bürgermeister betonte.

Angesichts dieser Leistungen kann die Ehrenplakette des BSD nur ein kleines Dankeschön sein, doch sie soll auch als Ansporn dienen, sein Engagement weiterzuführen, denn Blut kann bis heute nicht künstlich hergestellt werden. „Dass in Bayern ausreichend Blutkonserven vorhanden sind, um Unfallopfer oder Leukämiekranken zu helfen, dazu tragen die freiwilligen Blutspender des BSD maßgeblich bei“, sagte der BRK-Vizepräsident. „Sie beschränken sich nicht nur auf gute Ratschläge, sondern werden selbst aktiv.“

Bereits seit fünf Jahren verlost die Rottal Terme in Bad Birnbach, der Kooperationspartner des BSD, bei jeder Blutspenderehrung Gutscheine für die Rottal Terme in Bad Birnbach. In Waldkraiburg freuten sich Franz Stelzeneder aus Johanniskirchen, Gerhard Sturany aus Harburg und Rudolf Hagenauer aus Freilassing über die glückliche Hand des BRK-Vizepräsidenten, der gemeinsam mit dem BSD-Geschäftsführer Georg Götz die Verlosung vornahm.

Pressemitteilung Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes

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