Blutspendeaktion des Sportvereins

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Bürgermeister Gottfried Mitterer und TSV-Vorstitzender Helmut Urban bei der Blutspende

Kastl - Der Sportverein hatte zum Blutspenden im Spirkl-Saal aufgerufen. Knapp 60 Freiwillige haben sich beteiligt, darunter auch Helmut Urban und Gottfried Mitterer.

Nicht nur TSV-Kastl-Vorsitzender Helmut Urban und Bürgermeister Gottfried Mitterer legten sich am Freitag auf die im Spirkl-Saal aufgebauten Liegen des Blutspendedienstes, insgesamt 59 Spender beteiligten sich an der Aktion, die der örtliche Sportverein in Kooperation mit dem BRK-Blutspendedienst vorbereitet hatte.

Die Grundidee: für jeden Freiwilligen, der unentgeltlich Blut spendet, stiften heimische Firmen jeweils mindestens einen Euro. Achtzehn Sponsoren konnte der TSV Kastl für diese ungewöhnliche Form der Sportförderung gewinnen. Das logistische und medizinische Know-How steuerten der Blutspendedienst und die ehrenamtlichen Helfer vom Roten Kreuz bei.

Die sind für jede Gelegenheit dankbar, die in unseren Krankenhäusern unverzichtbaren Blutkonserven zu beschaffen, denn bei stetig steigendem Bedarf und einer insgesamt eher stagnierenden Spendebereitschaft droht in Bayern immer wieder akute Knappheit an den oft lebensrettenden Blutpräparaten.

Rettungsdienstleiter Klaus Werkstetter, im Landkreis Altötting verantwortlich für den Blutspendedienst, unternimmt deshalb verstärkte Anstrengungen, neue Spender zu gewinnen und den bereits überzeugten das Spenden so angenehm und bequem wie möglich zu machen. Im vergangenen Jahr konnten so im Landkreis 7.400 Blutspenden gesammelt werden, ein Ergebnis, das Altötting beim Spendenaufkommen den dritten Rang unter den oberbayerischen Landkreisen sichert.

Werkstetter begrüßte vor diesem Hintergrund neue Ideen wie die des TSV Kastl und unterstrich, dass jeder Blutspender ein Vorbild darstellt, weil er etwas Unbezahlbares und womöglich Lebensrettendes von sich für andere Menschen hergibt.

Pressemeldung BRK-KV Altötting, Öffentlichkeitsarbeit

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