Bildung: Zukunft fürs Chemie-Dreieck

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Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch

München/Altötting - „Wir haben konkrete Ziele für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Region definiert." Im Chemie-Dreieck soll sich in puncto Weiterbildung etwas tun.

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch traf sich jetzt mit politischen Vertretern aus Südostbayern, um über Perspektiven für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Region zu beraten. Neben Staatskanzleichef Marcel Huber, dem Bundestagsmitglied Stephan Mayer, den Landräten Georg Huber (Mühldorf) und Erwin Schneider (Altötting) und den Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Ingrid Heckner war unter anderem auch der Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim, Prof. Heinrich Köster, vertreten.

Nach dem Gespräch äußerte sich Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zuversichtlich: „Wir haben konkrete Ziele und die nächsten Schritte für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Region definiert. Ziel ist es, im bayerischen Chemiedreieck ein flexibles, bedarfsgerechtes Weiterbildungsangebot zu schaffen, von dem ein dauerhafter Innovationsimpuls für die Region ausgeht. Dabei gilt es, sowohl den großen internationalen Unternehmen wie auch den kleineren und mittleren Firmen des südostbayerischen Raums gerecht zu werden.“

In einem ersten Schritt wird die Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim dazu eine präzise Marktanalyse unter Beteiligung vieler Unternehmen der Region durchführen. Darauf aufbauend sollen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Rosenheim und Landshut ein differenziertes und passgenaues Weiterbildungsangebot unter dem Leitbegriff „Weiterbildungscampus Südost Bayern“ entwickeln.

In die Prüfung einbezogen werden dabei sowohl Modulstudien, Zertifikate (auch solche, die zu einem komplexen Studiengang kombiniert werden können) als auch berufsbegleitende Studiengänge.

In weiteren Gesprächen soll zudem geklärt werden, welche Möglichkeiten für die Ansiedelung eines Forschungs- oder Technologietransferzentrums in der Region bestehen.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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