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Wie sich die Einwohnerzahlen im Kreis Altötting entwickeln sollen

Sechs Orte schrumpfen, andere legen deutlich zu - und Neuötting überholt Töging

Der Landkreis Altötting wächst und das wird auch so bleiben. Nach jüngsten Berechnungen des Statistischen Landesamts fällt die Entwicklung in den einzelnen Kommunen aber unterschiedlich aus: sechs Kommunen sollen demnach bis 2033 schrumpfen, andere werden deutlich zulegen - und es gibt eine Prognose, wann Töging von Neuötting als viertgrößter Ort im Landkreis abgelöst wird. Wir haben die Zahlen und Grafiken.

Landkreis Altötting - Das Bevölkerungswachstum im Landkreis Altötting setzt sich fort: Nach den jüngsten Berechnungen des Statistischen Landesamts wird bis zum Jahr 2033 ein Plus 2,1 Prozent prognostiziert. Das entspricht der allgemeinen Tendenz in Oberbayern: Eine Stagnation wird nur den Landkreisen Berchtesgadener Land und Garmisch-Partenkirchen sowie der Stadt Rosenheim vorhergesagt. Im zuletzt veröffentlichten „Demographie-Spiegel“ prognostiziert das Statistische Landesamt jetzt auch die Entwicklung in den einzelnen Gemeinden bis 2033.

Von den 24 Kommunen im Landkreis Altötting werden demnach 17 wachsen, eine - nämlich Marktl - bleibt auf dem gleichen Niveau und sechs Kommunen wird ein Schrumpfen prognostiziert. Und: Bis zum Jahresende 2032 soll Neuötting mehr Einwohner als Töging haben. Momentan hat Töging rund 9250 Einwohner und Neuötting etwa 8850. Der Stadt Neuötting wird aber ein deutlich stärkeres Wachstum vorhergesagt. Für die beiden Städte gibt es eine Vorausberechnung bis 2039: Dann soll Neuötting 9450 haben und Töging 9350.

Entwicklung der Einwohnerzahlen auf Ebene der Kommunen im Landkreis Altötting bis 2033.

Das größte relative Bevölkerungsplus hat nach der Berechnung bis 2033 aber Tyrlaching. Um über zehn Prozent soll sich die Einwohnerzahl dort vermehren, von jetzt 1040 auf dann 1150. Es folgen mit über neun Prozent Haiming (prognostizierte 2750 Einwohner) und Unterneukirchen mit einem Plus von knapp neun Prozent (prognostizierte 3590 Einwohner). Kirchweidach soll demnach um fast sieben Prozent auf dann 2800 Einwohner zulegen.

Diese sechs Kommunen im Kreis Altötting verlieren Einwohner

Auffällig ist auch die unterschiedliche Entwicklung von Altötting und Burghausen: Die Kreisstadt wächst bis 2039 deutlich auf 13.790 Einwohner (+6,2 Prozent), Burghausen schrumpft auf 18.660 Einwohner (-0,7 Prozent). Sechs Kommunen werden nach der Berechnung bis 2033 dagegen an Bevölkerung verlieren: Neben Burghausen sind das Burgkirchen, Emmerting, Feichten, Stammham und Winhöring. Der Bevölkerungsverlust soll laut Statistischem Landesamt aber nirgendwo mehr als ein Prozent betragen. (Alle Zahlen siehe unten.)

Einwohnerentwicklung in Prozent bis 2033: Die vier Orte mit dem größten Minus bzw. dem größten Plus sowie die vier Städte Altötting, Burghausen, Neuötting und Töging.

Das allgemeine Fazit des Statistischen Landesamts für den Freistaat: „Größere Städte und angrenzende Gemeinden werden aufgrund von Zuwanderung durch ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum und eine vergleichsweise junge Bevölkerung geprägt sein.“ Vor allem im Norden und Nordosten Bayerns wird vielen Landkreisen aber ein Bevölkerungsrückgang prognostiziert. Am stärksten sei der Landkreis Kronach in Oberfranken mit einem Minus von 11,5 Prozent betroffen. Das größte Plus gebe es im Landkreis Ebersberg mit 11,5 Prozent. In ganz Bayern steigt demnach das Durchschnittsalter von heute 43,9 Jahre auf 45,9 Jahre im Jahr 2039.

Entwicklung der Einwohnerzahlen auf Ebene der Landkreise in Bayern bis 2039.

Zur Ermittlung der Bevölkerungsprognosen griff das Statistische Landesamt unter anderem auf Zahlen zu Geburtenverhalten, Sterblichkeit, Struktur der Zu- und Abwanderung über die Grenzen Bayerns sowie Binnenwanderung zwischen den bayerischen Gemeinden zurück.

Prognostizierte Einwohnerzahlen der Kommunen im Landkreis Altötting im Jahr 2033

  • Altötting: 13.590 (+4,7 Prozent gegenüber heute)
  • Burghausen: 18.660 (-0,7 Prozent)
  • Burgkirchen: 10.510 (-0,8 Prozent)
  • Emmerting: 4110 (-1 Prozent)
  • Erlbach: 1220 (+1,7 Prozent)
  • Feichten: 1240 (-0,8 Prozent)
  • Garching: 8780 (+0,8 Prozent)
  • Haiming: 2750 (+9,6 Prozent)
  • Halsbach: 1120 (+6,7 Prozent)
  • Kastl: 2890 (+2,5 Prozent)
  • Kirchweidach: 2800 (+6,9 Prozent)
  • Marktl: 2790 (+/- 0)
  • Mehring: 2460 (+1,2 Prozent)
  • Neuötting: 9360 (+5,8 Prozent)
  • Perach: 1360 (+5,4 Prozent)
  • Pleiskirchen: 2570 (+4,9 Prozent)
  • Reischach: 2650 (+0,4 Prozent)
  • Stammham: 1050 (-0,9 Prozent)
  • Teising: 1870 (+1,1 Prozent)
  • Töging: 9330 (+0,9 Prozent)
  • Tüßling: 3440 (+3,9 Prozent)
  • Tyrlaching: 1150 (+10,6 Prozent)
  • Unterneukirchen: 3590 (+8,8 Prozent)
  • Winhöring: 4720 (-0,4 Prozent)

Rubriklistenbild: © Burghauser Touristik GmbH / Hans Mitterer Fotografie

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