Bananen: Exoten wachsen in Reischach

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Reischach - Thomas Unterberger bringt den Urwald in die Region. Nach einem Seychellen-Urlaub hat er beschlossen: Jetzt pflanze ich Bananen an - und das mit Erfolg.

Hinter dem ungewöhnlichen Hobby des Bananenliebhabers steckt ein ganz schöner Batzen Arbeit: Allein das Gießen ist ein Kraftakt, denn Unterbergers größte Staude verschlingt täglich rund 60 Liter Wasser. Sie ist immerhin auch sechs Meter hoch, was man wunderbar daran erkennt, dass sie bis zu Unterbergers Hausdach reicht.

In einem Urlaub auf den Seychellen reifte in dem Bananenzüchter die Idee, die Frucht, die ihn dort so faszinierte, in seiner Heimat groß zu ziehen. Ungewöhnlich und gewagt, denn man sollte meinen, in unseren Breitengraden wächst eine ausgesprochene tropische Frucht nicht besonders gut, oder gar nicht. Doch weit gefehlt. Nachdem Unterberger sich im Internet eine kleine Staude bestellt und in seinem Garten eingepflanzt hatte, schoss sie geradezu in die Höhe und wuchs sage und schreibe zwei Meter in einem Jahr. Und nicht nur das: Auch Blüten trieb die sonnenliebende Staude aus. Da war Unterberger klar: Hier geht noch mehr. Und tatsächlich: In diesem Frühjahr hat seine Staude die erste Frucht getragen.

"Die hat zwar leider etwas bitter geschmeckt, also genießen konnte man sie nicht", gibt der Bananenzüchter zu. "Aber saumäßig gefreut hab ich mich trotzdem!" Da fehlt halt momentan doch noch ein bisschen mehr Sonnenkraft zum echten Genuss, aber wer weiß, wie's in Unterbergers Garten mit der Bananenstaude weitergeht.

ds

Rubriklistenbild: © ds

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