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Warnsysteme im Landkreis Altötting

Katastrophen, Blackouts und andere Gefahren: Wie Bürger gewarnt werden

Feuerwehrleute bringen sich bei einer Explosion in Sicherheit. Bei einem Löscheinsatz im niederrheinischen Goch sind zwei Feuerwehrleute schwer verletzt worden.
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Explosionen, Brände oder Gasaustritte können im Chemiedreieck zu einer großen Gefahr für die Bevölkerung werden.

Erst Naturkatastrophen, dann die Pandemie und Putins Angriffskrieg: Zwar wächst das Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung, doch was im Notfall wo und wie zu tun ist, bleibt vielen unklar. Eine Zusammenfassung für Bürger im Landkreis Altötting.

Landkreis Altötting – Gerade im Chemiedreieck stehen Notfallgroßübungen auf der Jahresagenda: Neben den Einsatzkräften der Feuerwehren, Rettungsdienste und dem Technischen Hilfswerk können auch die Behörden dann die Abläufe im Notfall-Szenario erproben. Doch was genau die Sirene bedeutet, wer mit ihr gerufen und was bei ihrem Ertönen zu tun ist – das wissen die wenigsten. Vielen Bürgern ist außerdem unklar, wo sie gewisse Informationen auf dem schnellsten Wege erhalten. Und dabei gibt es ein umfangreiches Angebot an Informationen.

Die Warnsysteme des Landkreises

Am wichtigsten für die Bevölkerung ist es, die Warnungen des Landkreises zu erhalten und die jeweiligen Signale richtig zu deuten. Im Kreis Altötting stehen rund 100 Sirenen zur Alarmierung von Bevölkerung und Feuerwehren zur Verfügung. Diese werden per Funk ausgelöst und können wie folgt unterschieden werden:

Warnsysteme der Polizei

Erst im Juli fand wegen einer Schießerei in Burghausen ein großer Polizeieinsatz statt. Im Rahmen der Suche nach dem flüchtigen Täter überraschten schwerbewaffnete Beamte zufällig passierende Verkehrsteilnehmer mit Straßensperren oder der Aufforderung sich schnellstmöglich nach Hause zu begeben. Warnungen zu Vorgängen wie diesem aber auch sonstigen Gefahren können Bürger über die diversen Plattformen der Polizei erhalten.

Warnsysteme der Chemie-Konzerne

Im Falle größerer „Ereignisse“ stehen die heimischen Chemiewerke in engem Kontakt mit dem Landratsamt Altötting. Der Katastrophenschutz löst dann – sofern es sie betrifft – die Warnung an die Bevölkerung aus. Diverse Meldesysteme melden den Werksfeuerwehren Informationen, die im Notfall zu unterschiedlichsten Einsatzszenarios führen. Im Burghauser Standort der Wacker Chemie wird bei einer möglichen Gefährdung der Bevölkerung eine Sirenenwarnung über die Hochleistungslautsprecher der Anlage aktiviert. Bürgertelefone der verschiedenen Werke stehen Anrufern rund um die Uhr zur Verfügung.

  • Chemiepark GENDORF, Burgkirchen: +49 8679 7-6111
  • Wacker Chemie AG, Werk Burghausen: +49 8677 83-6111
  • Borealis Polymere GmbH, Burghausen: +49 8677 977-444
  • hemiepark Trostberg: +49 8621 86-2333
  • AlzChem AG, Standort Hart: +49 8621 86-2333
  • OMV Deutschland GmbH, Burghausen: +49 8677 960-0 

Warnung vor Unwetter, Hochwasser und Stürmen

In manchen Gebieten Bayerns gehören Unwetter mit starkem Regen, Hagel, Sturm oder Hochwasser zu recht wahrscheinlichen Phänomenen. Für die meisten Naturkatastrophen gibt es eine Reihe staatlich eingerichteter Informationsdienste, zum Beispiel die Sturmwarndienste auf bayerischen Seen. Für Unwetter oder Hochwasserwarnungen stehen Rundfunkdurchsagen an der ersten Stelle. Zu Hochwasserpegeln und Stürmen lässt sich auf folgenden Internetseiten mehr erfahren.

Vorsorge und Checklisten für den Katastrophenfall

Vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es mehrere Checklisten für den Notfall. Hier eine Zusammenfassung der angebotenen Ratgeber. Für Ungeduldige gibt es auch Youtube-Videos.

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