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Thema im Stadtrat

So wird der Bedarf an Kita-Plätzen in Altötting gedeckt

Erdgeschoß und Keller des 1997 errichteten Wohnheims werden für 1,4 Millionen Euro zur
KiTa umgebaut.
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Erdgeschoß und Keller des 1997 errichteten Wohnheims werden für 1,4 Millionen Euro zur KiTa umgebaut.

In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Stadtrat von Altötting mit der Bedarfsplanung für das nächste Kindergarten- und Krippenjahr.

Altötting - „Wir haben Bedarf für zwei weitere Krippen- und eine Kindergartengruppe. Der entsprechenden Bedarfsplanung muss dabei der Stadtrat zustimmen. Insgesamt haben wir ja eine sehr umfangreiche Versorgung mit Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen“, betont Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen im Gespräch mit unserer Redaktion. „Konkret haben wir 311 belegte Plätze und einen Bedarf nach 393. Dabei muss man natürlich bedenken, dass einerseits Leute auch Plätze außerhalb von Altötting nutzen. Das kann ja auch ganz einfach beispielsweise durch den Arbeitsplatz bedingt sein. Gleichzeitig nutzen, aus ähnlichen Gründen, auch Leute von außerhalb KiTa-Plätze hier.“

Bedarf an Kita-Plätzen in Altötting: Neue Gruppen kommen in bereits beschlossenen Umbau des St Raphaelheims

Die Kommunen sind für die rechtzeitige Bereitstellung und den Betrieb von Plätzen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege zuständig. Dies regelt Artikel 5 des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG). „Zur Feststellung des Bedarfs haben die Gemeinden die Bedürfnisse der Eltern und ihrer Kinder zu erheben und den festgestellten Bedarf regelmäßig zu aktualisieren“, heißt es seitens des Bayerischen Familienministeriums. In der Regel geschieht das über Eltern-Fragebögen. „Eltern haben das Recht, zwischen Einrichtungen der Kinderbetreuung und Angeboten der Kindertagespflege zu wählen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung zu äußern. Dieses sogenannte Wunsch- und Wahlrecht kennt keine Gemeinde- oder Landkreisgrenzen.“

Durch massive Umbauten wird es möglich, im ehemaligen Wohnheim zwei Krippen und eine Kindergartengruppe unterzubringen.

„Bereits im September wurden ja die Planungen für zusätzliche Räumlichkeiten im St. Raphaelheim beraten und beschlossen“, fährt Bürgermeister Antwerpen fort. In dem Gebäude in der Kreszentiaheimstraße hatten die Schwestern vom Heiligen Kreuz aus dem benachbarten Kloster ab 1998 ursprünglich das Kinderheim St. Raphael unterhalten. Zuletzt war das Gebäude unter anderem von der Schwangerschaftsberatung der Caritas genutzt worden. Auf der Stadtratssitzung am 14. September stellten Architekt Johannes Wiesbauer und Landschaftsplanerin Beatrice Schötz ihre aktuellen Entwurfsplanungen für geschätzte 1,384 Millionen Euro vor.

hs

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