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Geburtenzahlen steigen seit September 2020 an

So viele Kita-Plätze fehlen der Stadt Altötting aktuell

Alle Kindertagesstätten in Altötting - wie hier die katholische Kita St. Josef - haben keine Plätze mehr.
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Alle Kindertagesstätten in Altötting - wie hier die katholische Kita St. Josef - haben keine Plätze mehr.

Gut alle drei Jahre muss eine Kommune ihre örtliche Bedarfsplanung für Kindertagesstätten aktualisieren. Diese wurde in der jüngsten Stadtratssitzung am Dienstag, 11. Mai, dem Altöttinger Gremium vorgestellt.

Altötting – In den Kindergartengruppen der Stadt Altötting befinden sich derzeit 330 Kinder. 16 davon sind nicht in der Kreisstadt gemeldet, dagegen besuchen auch 35 Kinder aus Altötting – davon zwei unter Dreijährige – eine auswärtige Einrichtung.

Stadt Altötting benötigt zwei weitere Kindergartengruppen

Rund 22 Plätze werden aktuell nicht belegt, da die Stadt den empfohlenen Anstellungsschlüssel von 1:10 anwendet, d.h. eine pädagogische Fachkraft kümmert sich um zehn Kinder. Der maximale Wert liegt hierbei bei 1:11. Die Gruppenstärken werden zusätzlich durch einen immer höher werdenden Bedarf der Inklusion weiter reduziert. Zudem wird die Ganztagesbetreuung häufiger in Anspruch genommen. Auch durch die Erweiterung des Einschulungskorridors besuchen viele Kinder die Einrichtung ein Jahr länger.

Aus all diesen Umständen besteht bereits jetzt ein zusätzlicher Bedarf an Kindergartenplätze. Bereits jetzt gibt es neun Kinder auf der Warteliste. Durch die steigenden Geburtenzahlen seit September 2020 sowie der wahrscheinliche Zuzug junger Familien durch das Neubaugebiet nördlich der Holzhauser Straße, die Erweiterung der Kreisklinik Altötting und die Ausweisung weiterer Baugebiete sieht die Verwaltung daher wohl zwei weitere Kindergartengruppen als notwendig.

Auch bei Krippenplätzen hoher Bedarf vorhanden

Auch bei den Krippenplätzen sieht die Stadt einen höheren Bedarf für die naher Zukunft. Aktuell besuchen 96 Kinder, davon sind sechs nicht in Altötting gemeldet, die Kinderkrippen im Stadtgebiet. Sieben Kinder besuchen eine auswärtige Einrichtung. Für die aktuell verfügbaren 90 Plätze gibt es bereits eine Warteliste mit sieben Kindern. Für das Tagesstättenjahr 2021/22 rechnet die Stadt mit einem Fehlbedarf von 22 Plätzen. Damit der Bedarf in Zukunft gedeckt werden kann, werden auch hier zwei weitere Gruppen notwendig sein.

Diese Entwicklung ist jedoch bereits absehbar gewesen. So hat Bürgermeister Stephan Antwerpen vor kurzem in einem Interview anlässlich seines einjährigen Amtsjubiläum bereits darauf hingewiesen: „Wir brauchen weiterhin Kindergartenplätze, da haben wir großen Bedarf. Wir haben einen Naturkindergarten geplant, der im Herbst seine Arbeit aufnehmen möchte.“

jz

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