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Unterwegs in den Räumen des Innklinikums

Roboterarme, neueste Technik, warme Farbgebung: Der Neubautrakt in Altötting

Der hochmoderne Neubautrakt des Innklinikums Altötting, von links: Einer der modernen OP-Säle; Laborleiter Harald Maier und Standortleiter Oliver Keller.
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Der hochmoderne Neubautrakt des Innklinikums Altötting, von links: Einer der modernen OP-Säle; Laborleiter Harald Maier und Standortleiter Oliver Keller.

Ende des Monats soll endlich der Neubautrakt des Innklinikums Altötting vollständig den Betrieb aufnehmen. Wir durften bereits vorab dort vorbeischauen und uns ein Bild machen.

Altötting - „Wir haben ja hier schon große Parkflächen und der Weg zum Haupteingang ist natürlich etwas weiter. Deshalb haben wir uns überlegt, hier einen ‚Eingang Nord‘ zu bauen. Wir möchten zum einen damit erreichen, dass der Zugang über die Notaufnahme verhindert wird, weil das dort zu großen Belastungen führt. Zum anderen bedeutet das natürlich auch kürzere Wege für Patienten, Besucher und Mitarbeiter“, berichtet Oliver Keller, Standortleiter des Innklinikums Altötting und Mühldorf. Wir stehen an der Nordseite, der Neuöttinger Seite des Klinikums. Momentan muss man zum Haupteingang auf der Altöttinger noch einen weiten Umweg nehmen. Doch zur Eröffnung Ende des Monats wird man ihn noch nicht nutzen können. „Solange die Pandemie anhält, müsste eine Einlasskontrolle stattfinden und das können wir nur am zentralen Eingang realisieren.“

Mit leichten Verzögerungen wird nun der Neubautrakt des Altöttinger Krankenhaues seine Pforten öffnen können. Im ersten Bauabschnitt wird seit 2019 der Anbau im Norden mit sieben OP-Sälen, einem OP-Saal für Kaiserschnitte, einem Großraumlabor, einer sogenannten Zentralsterilisation errichtet. Im Bauabschnitt zwei werden aktuell die bestehenden Bettenhäuser aufgestockt.

Ein Rundgang durch den Neubau-Trakt des Innklinikums Altötting

Vom Nordeingang begeben wir uns hinein in den Neubautrakt. Dort empfängt uns Laborleiter Harald Maier, der mit seinem Team bereits Ende Dezember umziehen konnte. „Es handelt sich dabei um das Zentrallabor des Innklinikum Altötting und Mühldorf. Wir bearbeiten hier die klinische Chemie, die Hämatologie, wir machen, unter anderem, sehr viel Blutgruppendiagnostik“, so Maier. Überall summen und brummen die Gerätschaften des Labors. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lesen Bildschirmanzeigen aus, transportieren Proben und tippen Analysen ein. „Wir haben unseren Gerätepark modernisiert, vor allem haben wir sehr darauf geachtet, dass die Laufwege besser und kürzer werden und durch eine höhere Leistungsfähigkeit, insbesondere dank einer internen Rohrpost, hat sich der Service für das Haus verbessert“, schließt Maier.

Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting

Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
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Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting
Bilder vom Neubau-Trakt des Innklinikum Altötting © hs

Weiter geht es in den sterilen OP-Bereich des Neubau-Trakts. Hier steht der Umzug noch im Februar 2022 an. Doch die hier noch tätigen Techniker und Ingenieure, die an den Anlagen und Geräten letzte Hand anlegen, müssen bereits in OP-Kleidung arbeiten. Denn der gesamte Abschnitt wurde „klinisch rein“ gemacht. Was sofort, wie auch im restlichen Neubautrakt, auffällt: Alles ist sehr hell gestaltet. Wo immer möglich, sind Fenster vorhanden. Die Einheits-Farbgebung umfasst ein angenehmes Weiß und ein warmes Orange. „Die Mitarbeiter wurden bei der Farbauswahl einbezogen“; berichtet Standortleiter Keller, „Sie alle sind hier rund um die Uhr teils massiv gefordert, da sollen sie auch eine maximal angenehme Arbeitsumgebung haben.“

Modernste Computertechnik und warme Farbgestaltung überall

Der Gedanke der angenehmen Klinikumgebung zieht sich bis in die OP-Säle. Mütter, die sich einer Kaiserschnitt-OP unterziehen müssen, tun dies vor einer Panoramaaufnahme des Altöttinger Kapellplatzes. In anderen Sälen finden sich Aufnahmen weitere Bau- und Naturschönheiten des Landkreises. „Alle wurden extra von dem heimischen Fotografen Heinrich Heine angefertigt“, so Keller. Die Aufnahmen sind ebenfalls in warmen Farben gehalten. Alle Säle verfügen zudem über modernste Computertechnik, überall finden sich Bildschirme. „Das bietet unter anderem die Möglichkeit, beruhigende Musik abzuspielen.“

Blick auf die Zentralsterilisation mit den Sterilisatoren.

Per Kamera kann zudem, sofern die vorherige Freigabe dafür gegeben ist, eine Operation übertragen werden. „Dies kann beispielsweise für Fortbildungszwecke genutzt werden“, so Keller. Etwas weiter den Flur hinauf, wo die OP-Bestecke vorbereitet werden ruht ein zunächst unscheinbarer Handscanner, wie man ihn aus Supermärkten oder Lagerhallen kennt in seiner Verankerung. „Wir müssen ab sofort alle relevanten Informationen zum eingesetzten Material nachvollziehen können“, erzählt Keller.

Vorstandsvorsitzender Ewald: Mitarbeiter freuen sich bereits auf Umzug

Die futuristischen Eindrücke reißen nicht ab. In einem weiteren OP-Saal kalibriert gerade ein Ingenieur eines der Prunkstücke der Ausstattung des OP-Bereichs: Ein massiver Roboter-Arm, wie man sie beispielsweise aus der Automobilfertigung kennt, dient hier dazu, millimetergenau ein Röntgengerät zu bewegen. Unter sanften Geräuschen seiner Hydraulik spielt das massive, aber sich grazil bewegende Konstrukt eine Einstellung nach der anderen durch, in denen später verschiedenste Körperteile durchleuchtet werden können.

„Wir hatten hier schon staunende Ärzte und Experten, die meinten, so modern wie bei uns seien nicht mal die OP-Säle in den Universitätskliniken, an denen sie ihre Ausbildung absolviert haben, gewesen“, berichtet sichtlich stolz nach Abschluss des Rundgangs Thomas Ewald, der Vorstandsvorsitzende des Innklinikum Altötting und Mühldorf. „Es wurde wirklich massiv investiert, ein klares Bekenntnis zum Standort. Unsere Mitarbeiter blicken bereits freudig darauf, endlich alle dort mit ihrer Tätigkeit beginnen zu können.

hs

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