Selbstgemachte Nudeln und große Weinauswahl

Neuer Italiener in Altötting: „Pasta e Vino“ will mit moderner Küche überzeugen

Flavio Mollo, Inhaber vom „Pasta e Vino“, will mit moderner Küche überzeugen.
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Flavio Mollo, Inhaber vom „Pasta e Vino“, will mit moderner Küche überzeugen. Sein Dank gilt seiner Lebensgefährtin, die ihm Kraft und Energie gibt und für die Neugestaltung zuständig war.

Altötting – Keine Pizza, dafür selbstgemachte Nudeln und eine große Weinauswahl: Am 9. September eröffnet das „Pasta e Vino“ in der Traunsteiner Straße 30. Inhaber Flavio Mollo (40) will mit seinem Lokal ein Stück Italien nach Altötting bringen. 

„Über drei Jahre habe ich an diesem Konzept gearbeitet und nun endlich die passenden Räumlichkeiten dafür gefunden. Die Atmosphäre muss einfach passen“, erklärt Flavio Mollo, Inhaber vom „Pasta e Vino“, seine Entscheidung sein Restaurant gegenüber des Bahnhofs zu eröffnen gegenüber innsalzach24.de.


„Pasta e Vino“ eröffnet in Altötting - Selbstgemachte Pasta und Vinothek

„Unsere Küche ist etwas Besonderes und keine Standardküche. Wir machen die neue und moderne italienische Küche“, erklärt der Inhaber. Der Name ist dabei auch Programm. So werden keine Pizzen angeboten, dafür selbstgemachte Pasta. 15 verschiedene gefüllte Nudelsorten sollen abwechselnd angeboten werden. Hinzu kommen Fleisch- und Fischgerichte.


„Passend dazu wird es eine große Weinauswahl geben“, so der gelernte Sommelier. In einem Nebenzimmer soll bis Oktober eine Vinothek entstehen, wo Weinliebhaber aus über 100 verschiedene Sorten aus aller Welt zum Genuss für Zuhause kaufen können. „Diese Weine gibt es in einem Umkreis von 200 Kilometer nur bei uns“, versichert der 40-Jährige.

Sternekoch nach alter Schule

„Alle Gerichte bei uns wird es ohne Sahne geben. In Italien wird nie mit Sahne gekocht“, erklärt Mollo. Besondere Gerichte sind beispielsweise eine Carbonara mit frischem Thunfisch, Spaghetti Bolognese mit klein geschnittenen Fleischwürfeln, also kein Hackfleisch. „Alles alte Schule“, so der neue Inhaber. Auch die Nachspeisen werden alle selbst zubereitet.

Verantwortlich für die Speisen sind bei „Pasta e Vino“ künftig zwei Köche aus Italien, einer davon ist sogar ein Sternekoch. Letzterer wird im nächsten Jahr um die „Goldene Gabel“ kochen, eine Weltermeisterschaft für die Pastaküche. „Das ist die höchste Auszeichnung, die es in diesem Bereich gibt“, berichtet Mollo. Es sei wirklich etwas Besonderes, dass er ihn anstellen konnte.

Brauerei: „Ein Bier zwischendurch geht immer“

„Wir sind sehr froh, dass wir weiterhin das Lokal beliefern können. Wohl wissend dass der Schwerpunkt auf dem Wein liegt. Aber ein Bier zwischendurch geht immer“, freut sich Reinhard Müller, Inhaber von Müllerbräu. Seine Brauerei ist aber keineswegs nur Bierlieferant, sondern hat auch alkoholfreie Getränke im Angebot.

„Ich finde es toll, dass sich „Pasta e Vino“ von den anderen italienischen Restaurants in Altötting abgrenzt“, so Müller. Zunächst stand er dem kritisch gegenüber. Die anderen Italiener bieten aber traditionelle Küche an, Mollo dagegen die neue moderne Art. „Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass er hier Erfolg haben wird“, glaubt der Inhaber von Müllerbräu.

Neueröffnung trotz Corona-Krise: „Bedenken immer da, aber nie Sicherheit“

Zuletzt war Mollo in einem italienischem Restaurant in Kraiburg als Geschäftsführer tätig. Nun wagt er selbst den Schritt in die Selbstständigkeit. „Bedenken hast du bei einer Neueröffnung immer. Aber auf der ganzen Welt hat man keine Sicherheit“, schildert der 40-Jährige, ob die Corona-Krise eine Rolle bei der Neueröffnung gespielt hat. „Da die Leute immer neugierig sind und das Konzept etwas neues bietet, denke ich, dass er einen guten Start hinlegen wird“, ist sich auch Müller sicher.

„Pasta e Vino“ in Altötting

Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat
Pasta e Vino eröffnet in Altötting
Das Pasta e Vino eröffnet in Altötting. © privat

Der neue Inhaber stammt aus einer Gastronomie-Familie. Seine Eltern, die in Italien geboren sind, haben seit 38 Jahren Restaurants am Bodensee. Er selbst hat bereits 25 Jahre Gastronomieerfahrung. „Ich war wie ein Schwamm und habe dort alles aufgesaugt. Das habe ich alles in einen Topf geworfen und verfeinert. Wir wollen immer anders sein als die anderen“, betont Mollo. So wird es auch jeden Tag einen anderen Aperitif geben, beispielsweise Basilikum oder Pfefferminze.

Krimi-Dinner und Live-Musik

Geöffnet hat das „Pasta e Vino“ künftig von Montag bis Freitag von 11.00 bis 22.00 Uhr mit durchgehend warmer Küche - Mittagstisch ist bis 16.00 Uhr, ohne großen Stress für das arbeitende Volk und am Samstag von 17 bis 23 Uhr. Am Sonntag ist Ruhetag. Alle Gerichte wird es aber auch zum Mitnehmen geben – mit zehn Prozent Rabatt. Es soll auch eine spezielle Tageskarte geben mit extravaganten Gerichten. Einmal im Monat will der 40-Jährige zudem auch ein Event planen, beispielsweise ein Krimi-, Candle-Light-Dinner oder Live-Musik. Dazu soll es passende Menüs und Weine geben.

Die Räumlichkeiten wurden von Flavios Lebensgefährtin neu gestaltet: „Die Schönheit ist alleine ihr Verdienst", berichtet Flavio. Maximal 50 Gäste können in Zukunft gleichzeitig bewirtet werden. „Ich könnte mehr Plätze anbieten, aber ich möchte, dass sich der Gast wohlfühlt. Je mehr Gäste bedient werden, desto länger ist auch die Wartezeit. Daher lieber weniger Gäste, dafür richtig guter Service“, so die Devise von Mollo. Sein Restaurant soll ein Gefühl vermitteln, dass die Gäste in Italien sind.

jz

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