"Das ist nicht so einfach wegzustecken"

BRK Altötting ehrt tapfere "Fluthelfer 2016"

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Landkreis - Das Hochwasser 2016 im Landkreis Rottal-Inn war ohne Zweifel eine Katastrophe unfassbaren Ausmaßes. Jetzt hat das BRK Altötting seine tapferen Fluthelfer von der Wasserrettung für ihren selbstlosen Einsatz geehrt. 

Juni 2016: Hochwasser in Niederbayern. Die ersten Bilder aus Simbach zeigten ein eine Katastrophe unfassbaren Ausmaßes. Da braucht man noch nicht mal selbst vor Ort gewesen sein. Simbach, Triftern, Tann und viele weitere Orte hatte die Flut schwer getroffen.

Aus dem Archiv:

Fotos am Donnerstag aus Simbach (1)

Fotos am Donnerstag aus Simbach (2)

Unmöglich für die Kräfte von vor Ort, diesen „Einsatz“ alleine zu meistern. So wurden um 13 Uhr am 1. Juni die

  • Einsatzleitung-Wasserrettungsdienst und 
  • die schnellen Einsatzgruppen (SEG) Wasserrettung Marktl und Perach alarmiert, 

gefolgt von denen aus 

  • Alt- Neuötting, 
  • Burghausen, 
  • Burgkirchen Emmerting und 
  • Töging-Winhöring. 

Bis tief in die Nacht waren sie an diesem Tag in Simbach und Bruckmühl/Untertürken im Einsatz.

Schnelles Handeln sei gerade kurz nach der Katastrophe wichtig gewesen, erklärt Manfred Barth, Pressesprecher des BRK-Kreisverbands Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de am Mittwochvormittag. Das Wasser habe die Menschen überrascht, alles sei sehr schnell gegangen, so dass viele davon eingeschlossen waren, wenn nicht sogar in Lebensgefahr schwebten. So kam die Wasserrettung der Wasserwachten des BRK ins Spiel.

In den ersten Stunden dabei: Die Wasserwacht des BRK

Auszeichnung „Fluthelfer 2016“

Aus der Pressemeldung des BRK-Kreisverbandes Altötting: „Jetzt wurden diese („First Responder“) der Wasserwacht (…) für ihren Einsatz geehrt. Der stellvertretende Vorsitzende der Kreiswasserwacht Altötting, Christian Fendt, erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass der Einsatz nicht einfach gewesen sei. Die Wassermassen hätten in extrem kurzer Zeit einen riesigen Schaden angerichtet, viele Menschen seien in Kellern und Häuser eingeschlossen gewesen. Daher dankte er allen für die großartige, gemeinsame Leistung.

Der BRK-Kreisvorsitzende Herbert Hofauer verwies darauf, dass die erlebten Bilder bei der Flutkatastrophe auch für einen versierten Wasserwachtler nicht einfach so wegzustecken seien. Er sei stolz darauf, wie schnell die Wasserwacht am Einsatzort war und mit welchem Einsatz sie versucht habe den betroffenen Menschen vor Ort zu helfen.

Birgit Moosbauer, stellvertretende Bezirksleiterin der Wasserwacht Oberbayern, dankte den Helferinnen und Helfern auch im Namen der Kollegen vom Bezirk Niederbayern/Oberpfalz für die geleistete Hilfe. Die Wasserwacht vor Ort hätte ohne die Hilfe aus dem Landkreis Altötting Teile der betroffenen Gebiete überhaupt nicht versorgen können.

Die Geehrten: 

Beate Ammer, Daniel Blaschke, Michael Bonengel, Christoph Buchner, Stephan Dierdorf, Kurt Ebner, Christian Fendt, Fabian Fumy, Klaus Hennerfeind, Reinhold Hitzenauer, Helmut Huber, Julian Huber, Manuel Kastenhuber, Josef Kohlbauer, Bianca Kohlbauer, Alen Krstic, Bernhard Lindner, Brigitte Lindner, Peter Lindner, Robert Mayer, Sebastian Moosbauer, Birgit Moosbauer, Elisabeth Moosbauer, Christian Neumann, Tobi Nußbaumer, Benjamin Nußbaumer, Wilhelm Prandstätter, Tobias Prandstätter, Rainer Roiderer, Florian Schanzer, Herbert Söllradl, Martin Wiedenmannott, Markus Zirnich.

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