Landkreis nimmt Asylbewerber auf

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Landkreis - Sie fliehen aus den Krisenregionen der Welt und suchen Zuflucht in Deutschland: Altötting nimmt 36 neue Asylbewerber auf.

Die Zahl der Flüchtlinge, für die die Regierung von Oberbayern eine Unterkunft finden muss, steigt seit Jahren stetig an. Erst Ende Mai gaben das Landratsamt Mühldorf und die Stadt Waldkraiburg bekannt, dass das Seniorenheim Berliner Bär in Waldkraiburg zu einer Unterkunft für 70 bis 80 Asylbewerber umgebaut wird. Doch auch in den Nachbarlandkreis Altötting kommen mehr und mehr Flüchtlinge aus den Krisenregionen der Welt.

"Schlüsselwert wird ständig angepasst"

In wenigen Wochen wird der Landkreis Heimat von 36 neuen Asylbewerbern. Die vergleichsweise niedrige Zahl ergibt sich nach Angaben von Landratsamtsprecher Klaus Zielinski daraus, dass Altötting bereits in der Vergangenheit viele Asylbewerber beherbergt hat, während ein paar Landkreise nicht einen einzigen Flüchtling aufgenommen haben. Trotzdem könnten mittelfristig noch mehr Asylbewerber nach Altötting kommen. "Der Schlüsselwert wird ständig angepasst", so Zielinski.

Unterbringung erfolgt dezentral

Anders als Mühldorf, wo in Waldkraiburg eine große, zentrale Unterkunft für viele Dutzend Menschen entsteht, setzt Altötting auf eine dezentrale Unterbringung. Etwa ein Dutzend Asylbewerber werden jeweils im früheren Aussiedlerheim beim Sportplatz am Wasserschloss in Töging sowie in gastronomischen Betrieben mit Fremdenzimmern in Burghausen und Burgkirchen untergebracht.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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