Auch in Zukunft Energie aus Biomasse

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Landkreis - Die Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner und Dr. Martin Huber hatten gute Nachrichten für die Landwirte in der Region: ein Kompromiss in der Energiepolitik.

Die Landwirte im Landkreis Altötting können auch künftig auf Biomasse als Rohstoff für die Energieversorgung setzen und sich damit ein weiteres Standbein sichern. Das teilten die Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner und Dr. Martin Huber mit, nachdem sie von Energieministerin Ilse Aigner, MdL, über den in Berlin gefundenen Kompromiss zur Reform des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) unterrichtet wurden.

„Beim Thema Biomasse hat sich Bayern in Berlin durchgesetzt. Für bestehende Anlagen haben wir einen Bestandsschutz erreicht“, betonten die beiden Abgeordneten unisono. Auch der so genannte Formaldehydbonus, mit dem in Deutschland der Bau und der Betrieb von Biogasanlagen mit einem besonders niedrigen Ausstoß an Formaldehyd gefördert wird, bleibe bestehen.

Die Nachricht sei sowohl für die heimischen Bauern als auch für die Betreiber von Biomasseanlagen im Landkreis eine sehr gute Nachricht, erklärte die Stimmkreisabgeordnete Heckner. Sowohl ihr Kollege Dr. Huber als auch sie seien in den letzten Wochen und Monaten von Landwirten häufiger auf die Thematik angesprochen worden. „Wir haben diese Sorgen aufgegriffen und uns im Bund für unsere Bauern eingesetzt. Deshalb freut mich die nun gefundene Lösung umso mehr“, so Heckner weiter.

Ursprünglich wollte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel stärkere Einschnitte bei der Biomasse vornehmen. „Uns ist aber wichtig, dass wir zum einen in Deutschland eine dezentrale Energieversorgung aufbauen, weil wir dann weniger Leitungen brauchen. Zum anderen wollen wir, dass auch in Bayern eine Wertschöpfung bei der Energieerzeugung stattfindet und wir nicht zum reinen Stromimporteuer werden“, hebt Dr. Martin Huber hervor. Gerade die Biomasseanlagen seien Bayern besonders wichtig. „Sie liefern sehr berechenbar und flexibel Strom, auch dann, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.“

Zudem konnte mit der Regelung ein weiteres CSU-Ziel der Energiepolitik erreicht werden. Die Reform stelle sicher, dass die Dynamik des Anstiegs der EEG-Umlage gebrochen wird. „Nicht nur Hausbesitzer und Mieter leiden unter den hohen Stromkosten. Auch unsere Wirtschaft braucht bezahlbaren Strom, damit wir wettbewerbsfähig und unsere Arbeitsplätze sicher bleiben“, ergänzt Heckner.

Bei den Verhandlungen in Berlin hat Bayern auch den Erhalt der Flexibilitätsprämie durchgesetzt. Sie wird auch dann gewährt, wenn die elektrische Leistung erhöht wird, aber die Stromproduktion insgesamt gleich bleibt. Mit dem Verhandlungserfolg könne ein weiterer Punkt im „Bayernplan“ als erledigt abgehakt werden. Dr. Huber abschließend: „Wir beweisen damit, dass wir nach der Wahl umsetzen, was wir vorher angekündigt haben.“

Pressemitteilung Büro Ingrid Heckner, MdL

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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