Kommunalwahl im Landkreis Altötting

Verurteilter REP-Kandidat von Liste gestrichen

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Landkreis - Da ein Republikaner auf einem der vorderen Listenplätze 2013 wegen eines Verbrechens verurteilt worden ist, griff der Wahlausschuss für die Altöttinger Landkreiswahl jetzt durch.

In einer Sitzung des Wahlausschusses für die Altöttinger Landkreiswahl hat es am Dienstag einen spektakulären Beschluss gegeben. Ein Republikaner, der auf der auf einem der vorderen Listenplätze stand, wurde von der Kreistagswahl ausgeschlossen, wie der "Burghauser Anzeiger" berichtet.

Der Mann wurde im Juli 2013 zu einer Bewährungsstrafe von 19 Monaten mit dreijähriger Bewährungszeit verurteilt. Zusätzlich musste er Strafe von 2000 Euro bezahlen. Das Altöttinger Schöffengericht sah als bewiesen an, dass der Kandidat der Republikaner mit etwa 500 Gramm Marihuana und kleinen Mengen Amphetamin gehandelt hatte.

Da er aber  wegen eines Verbrechens verurteilt wurde, für welches eine Mindeststrafe von einem Jahr gilt, hätte er laut Gesetz erst gar nicht auf die Kandidatenliste gesetzt werden dürfen. Angeblich hatte es eine Panne gegeben, Wahlleiter Fritz Stinglwagner sucht noch die Ursache.

hy/ro24

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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