"Die Menschen brauchen Gewissheit"

Freistaat finanziert PFOA-Blutuntersuchungen

Altötting - Der Freistaat finanziert die Blutuntersuchungen zu perfluorierten Substanzen (PFOA) in Altötting.

Die Kosten für neue Blutentnahmen und Untersuchungen über die Belastung mit perfluorierten Substanzen in Altötting werden vom Freistaat vollumfänglich getragen. Das teilt Landtagsabgeordneter Martin Huber mit.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat einen entsprechenden Antrag an die Staatsregierung gestellt. Die benötigten Finanzmittel sind bereits im Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) berücksichtigt.

"Menschen brauchen Gewissheit"

Der Landtagsabgeordnete Martin Huber

"Die Menschen in der Region brauchen Gewissheit. Deshalb ist das neue Blut-Monitoring wichtig. Das LGL ist hier klar in der Pflicht, die Sorgen und Nöte der Menschen aufzunehmen und Klarheit zu schaffen. Sobald die Belastung mit PFOA, ADONA und weiteren perfluorierten Substanzen eindeutig festgestellt ist, können weitere Schritte unternommen und wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden.", erläutert Martin Huber.

Der Kreistag Altötting hatte das Blutmonitoring auf den Weg gebracht. Bis Dienstag konnten sich Freiwillige beim Gesundheitsamt in Altötting melden, um ihr Blut untersuchen zu lassen. "Uns ist wichtig, dass durch die neuen Untersuchungen tiefere Erkenntnisse über die Belastung gewonnen werden. Der Landkreis Altötting hat die Situation nicht verursacht, deshalb ist es folgerichtig, dass der Freistaat die Kosten übernimmt.", erklärt Landrat Erwin Schneider.

"Es freut mich, dass die Finanzierung durch das Gesundheitsministerium gesichert ist. So gibt es auch Planungssicherheit für den Landkreis. Der Freistaat wird seiner Verantwortung hier in vollem Umfang gerecht.", so Huber abschließend.

Pressemitteilung Landtagsbüro Martin Huber

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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