The Voice of Germany 2013

Emily: Mit den Beatles ins Finale?

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Wie weit geht die Reise für Emily Intsiful bei "The Voice of Germany"? Am Freitagabend kämpft sie im Halbfinale der Sendung (ab 20.15 Uhr live in Sat.1) mit den sieben anderen verbliebenen Kandidaten um den Einzug ins Finale. (Das Foto zeigt Emily bei ihrem Auftritt im Salettl.)
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Altötting - Das Finale bei "The Voice of Germany" ist zum Greifen nah! Im Halbfinale am Freitagabend setzt Emily aus Altötting auf einen Song der Beatles.

Mit "Walzer für Niemand" von Sophie Hunger hat Emily Intsiful aus Altötting am Freitagabend den Sprung ins Halbfinale von "The Voice of Germany" geschafft. Jetzt sind noch acht Kandidaten im Rennen, nur vier von ihnen schaffen am Freitag, 13. Dezember, den Sprung ins große Finale. Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage treffen dabei erstmals alleine die Zuschauer.

"Ich bin mir sicher, dass es sehr eng wird. Ich lasse mich dennoch nicht entmutigen", sagt Emily im Interview mit innsalzach24. Vor allem das Zuschauer-Voting in der letzten Sendung ist der 22-Jährigen eine Mahnung. Zwar kam sie mit 90,4 Prozent Gesamtstimmen souverän weiter, davon kamen aber 50 Prozentpunkte von ihrem Coach Nena. Die Zuschauer gaben Emily "nur" 40,4 Prozent, ihre unterlegene Konkurrentin Thorunn Egilsdottir erreichte hingegen 45,9 Prozent der Zuschauerstimmen (und 75,9 Prozent insgesamt). Damit ist die Emily die einzige Halbfinalistin, die in einem reinen Zuschauer-Voting verloren hätte.

Ende Dezember geht's auf Deutschland-Tournee

Für Emily sind aber ohnehin alle Halbfinalisten bereits Gewinner, darf doch jeder von ihnen an einer "The Voice of Germany"-Tournee teilnehmen. Rund um den Jahreswechsel touren die jungen Talente durch zehn deutsche Städte, die letzte Station ist am 9. Januar die Münchner Olympiahalle. "Das wird eine ganz harmonische Geschichte", ist sich Emily sicher.

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Nach ihrem Auftritt am vergangenen Freitag gab's mal wieder viel Lob für die junge Sängerin - und zwar nicht nur von ihrem Coach Nena. "Das war einer der künstlerisch wichtigsten Momente bei 'The Voice of Germany'", meinte etwa Max Herre, der selbst schon mit Sophie Hunger, der Verfasserin und Original-Interpretin von "Walzer für Niemand" zusammengearbeitet hat. "Ich habe mich sehr gefreut", erzählt Emily. "Er sagt mir heute noch, dass er traurig ist, dass ich nicht bei ihm bin. Ich bin aber auf alle Fälle im richtigen Team."

Dass sie, wie Max Herre es formulierte, Sophie Hunger eine Ehre erwiesen habe, könne sie nicht behaupten, so Emily. "Aber sie hat gepostet, dass sie sich freut, und ich konnte ihr helfen, ihr neues Album bekannter zu machen."

Eigentlich sind ihr die Beatles zu "Seventies-mäßig"

Für das anstehende Halbfinale hat sich Emily einen Song einer Band ausgesucht, die Emily kaum noch bekannter machen kann. Die 22-Jährige wird "Hey Jude" von den Beatles singen. "Wir waren auf der Suche nach Klassikern. Die Songauswahl ist schwierig für mich, weil ich nicht so viel zeitgenössische Musik höre", erklärt die 22-Jährige, die eigentlich gar kein richtiger Beatles-Fan ist. "Ich mag nur ein paar Lieder von ihnen", gesteht Emily.

Dass sie die Beatles nicht so gerne hört, dafür aber liebend gerne singt, ist für die junge Sängerin kein Widerspruch. "Beim Hören muss man sich mit der Stimme, die man hört, identifizieren können. Das ist zum Beispiel bei Sophie Hunger total der Fall." Die Beatles hätten eine "Seventies-mäßige Art" zu singen, erläutert Emily. "Die Songs sind aber sehr, sehr anspruchsvolle Musik."

Wie Emily "Hey Jude" interpretieren wird, bleibt bis zur Sendung noch ein Geheimnis. Allzu viel an dem Song ändern möchte die 22-Jährige allerdings nicht. "Ich will ihn gar nicht so verändern, das gibt der Song nicht her. Klassiker darf man auch nicht so sehr verändern", sagt Emily. Mit "Hey Jude" möchte die Altöttingerin wieder einmal eine andere Facette zeigen als in der Show zuvor. "Ich werde meine publikumsfreundliche Seite anstatt meiner introvertierten Seite zeigen."

Emilys Gegner steht noch nicht fest

Gegen wen sie mit "Hey Jude" antreten wird, ist noch offen. Je ein Talent muss am Freitagabend gegen einen Kandidaten aus einem anderen Team antreten. Den Anfang machen Peer Richter und Chris Schummert, über alle weiteren Duelle entscheiden die Coaches erst während der Live-Sendung (ab 20.15 in Sat.1). Einen Lieblingsgegner habe sie nicht, erzählt Emily. Die 22-Jährige weiß dafür aber umso genauer, gegen wen sie lieber nicht antreten möchte.

"Angstgegner ist der, mit dem man sich am besten versteht, also Judith und Tiana." Auf Tiana Kruskic kann Emily zum Glück schon einmal nicht treffen, weil sie im selben Team sind. Judith van Hel hingegen - mit 73,9 Prozent der Zuschauerstimmen und 123,9 Prozent Gesamtstimmen überlegen ins Halbfinale eingezogen - ist sehr wohl eine mögliche Gegnerin von Emily.

Für den Gesamtsieg bei "The Voice of Germany" hat Emily zwei ihrer männlichen Mitstreiter auf der Rechnung, Andreas Kümmert und Peer Richter. Letzterer hat sich bislang vor allem mit gefühlvollen Interpretationen deutscher Songs einen Namen gemacht. "Es ist sehr besonders, was er macht", findet Emily. Andreas - mit 86,2 Prozent der Zuschauerstimmen der Publikumsliebling in den Liveshows - ist für die 22-Jährige schlicht der Konkurrent überhaupt, den es auf dem Weg zum Sieg zu überwinden gilt - sofern dies möglich ist, denn: "Gegen ihn kommt keiner an!", meint Emily.

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