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Freiluftkonzert am Sonntagabend

Ein Wochenende für die Musik und für Europa in Altötting

Schauspieler und Sänger Anton Leiß-Huber moderierte maßgebliche Teile der Veranstaltung.
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Schauspieler und Sänger Anton Leiß-Huber moderierte maßgebliche Teile der Veranstaltung.

Ursprünglich hätten die Europatage der Musik in der Wallfahrtsstadt bereits 2021 stattfinden sollen. Doch wegen Corona musste das vom Bayerischen Musikrat initiierte Festival, an dem sich Musiker aus ganz Europa beteiligen, um ein Jahr verschoben. Altötting erlebt an diesem Wochenende daher gerade ein rauschendes Musikfest.

Altötting - Insgesamt hatten sich zwar für dieses Jahr rund 80 Gruppen aus ganz Europa angemeldet, weshalb die Veranstalter mit bis zu 900 Teilnehmenden Musikern gerechnet hatten. Ganz so viele sind es zwar nicht geworden, nicht zuletzt auch wegen überregionaler Probleme, wie des Flugstreiks in Frankreich. Doch wenn man Andreas Horber, dem Geschäftsführer des Bayerischen Musikrates Glauben schenkt, hat dies auch einen anderen logischen Grund: „Es gab zwar wieder sehr viele Anmeldungen, aber viele Gruppen sind nach Corona sichtlich dezimiert“.

Schließlich folgten auch viele Teilnehmer wieder der Einladung des Landesverbandes Singen und Musizieren in Bayern e. V. zum parallel stattfindenden „Tag der Laienmusik“. Viele der am gestrigen Samstag in Altötting auftretenden Ensembles waren also nicht zum ersten Mal bei der beliebten Veranstaltungsreihe dabei.

Los ging es allerdings schon am Freitag mit den Kindern und Jugendlichen. Zahlreiche Chöre und Orchester aus ganz Altbayern waren zu diesem Event nach Altötting gekommen sodass es im weitläufigen Komplex des Kultur- und Kongressforums nur so wuselte. Hauptsächlich der Großraum München, aber auch Manching, Regensburg und natürlich Gruppen aus dem Herz Bayerns waren mit dabei.

Weiter ging es dann am Samstag und zwar im Freien. Bereits bei der Eröffnung durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, Markus Blume auf einer der beiden Hauptbühnen am Kapellplatz, wurden auch noch fünf weitere Spielorte rund um den Altöttinger Kapellplatz gleichzeitig zu Freiluftbühnen. Schließlich sollten ja auch alle gemeldeten Ensembles ihre Spielzeit erhalten. Am Panorama, auf dem Kapellplatz selbst, auf dem Vorplatz der Basilika bei der von Papst Johannes Paul II. gepflanzten Linde, am Tillyplatz, im parkähnlich angelegten Kreuzweg sowie im Kongregationssaal gab es den ganzen Tag über etwa 80 Gruppen zu hören.

„Ich gehe von mehr als 1000 Besuchern aus, die den ganzen Tag über zwischen den verschiedenen Spielorten herumpendelt sind“, erklärte Geschäftsführerin Martina Horn vom Kultur- und Kongressforum. Dort fand am Abend dann vor rund 300 Zuhörern das Abschlusskonzert statt. „Das waren alles ausnahmslos sehr talentierte Musiker!“, freute sich Veranstaltungsmoderator Anton Leiß-Huber über die stehenden Ovationen zum Abschluss.

Zum krönenden Abschluss der „Europatage der Musik“ gibt es am Sonntagabend ab 18 Uhr ein Freiluftkonzert von CubaBoarisch 2.0 auf der Wiese über der Tiefgarage beim Panorama. Danach lässt die Belegschaft des „Plattenzimmer“ das rauschende Wochenende mit wohldosierten Klängen von Schellack und Vinyl ausklingen.

pbj

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