Brand des Reifenlagers in Altötting

Schwerverletzte Zeugen zu Ursachen befragt

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Altötting - Nach dem Brand des Reifenlagers in Altötting, bei dem 1,5 Millionen Euro Schaden entstand, konnten nun die beiden jungen Männer vernommen werden, die beim Ausbruch vor Ort waren.

Am Montag, 14.Juli 2014, um kurz vor 15 Uhr fing das Reifenlager eines Altöttinger Autohauses Feuer. Dort lagerten zum Zeitpunkt des Brandes rund 800 Reifen, mehrere hundert Liter Öl, Autobatterien. Auch einige Kundenfahrzeuge fielen den Flammen zum Opfer. Rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Altötting, Neuötting, Kastl und Raitenhart konnten den Brand glücklicherweise schnell unter Kontrolle bringen. Trotzdem entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Im Zuge der Löscharbeiten wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die dichte Rauchwolke war weit über die Stadtgrenzen hinaus zu sehen. Ein Rettungssanitäter atmete Rauch ein und musste noch vor Ort versorgt werden. Zwei junge Männer erlitten teils starke Verbrennungen und wurden in ein Krankenhaus in der Region und nach München verbracht.

Verletzte Augenzeugen vernommen

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Reifenlager in Altötting in Flammen

So erlebten die Anwohner den Großbrand

Am Montag waren die beiden Angestellten des Autohauses soweit in den Krankenhäusern stabilisiert worden, dass sie für vernehmungsfähig erklärt werden konnten, so der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag. Es wären teilweise mehrere Operationen nötig gewesen, um die starken Verbrennungen zu behandeln. Aktuelle werden die Aussagen der beiden Männer mit den Ermittlungsergebnissen der Kriminalpolizei abgestimmt, so Sonntag. Genauere Aussagen zur Brandursache und der Beteiligung der beiden Angestellten könnten aber noch nicht getroffen werden.

Bis zur endgültigen Klärung der Brandursache können also noch mehrere Wochen vergehen. Im Moment konzentriert sich die Polizei neben den Aussagen der Augenzeugen auf verschiedene Untersuchungen von Gutachtern. Markus Weßner, ebenfalls Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, erklärte im Gespräch mit innsalzach24.de, dass Ermittlungen in dieser Richtung mehrere Wochen in Anspruch nehmen könnten.    

Aus unserem Archiv: Der Großbrand in Altötting am 14.Juli

Großbrand in Autohaus

Das Autohaus nach dem Großbrand

Das Autohaus nach dem Großbrand

Rubriklistenbild: © Timebreak21

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