"Bauliche Veränderungen für mehr Sicherheit"

Altöttinger Bürgerinitiative: "Jetzt sollen Taten folgen"

  • schließen

Altötting/Neuötting – Die äußere Konventstraße sowie die Karolingerstraße vor dem Kindergarten sollen sicherer werden: Das findet die Bürgerinitiative ´Neue Mobilität´ nicht erst seit gestern und hat Vorschläge erstellt, weitere Ideen gesammelt und ausgearbeitet. Jetzt sollen Taten folgen.

Wie kann die äußere Konventstraße sowie im Umgriff auch die Karolingerstraße vor dem Kindergarten so gestaltet werden, dass auch die schwächeren Verkehrsteilnehmer nicht zu kurz kommen?“. Das fragen sich die Initiatoren der Bürgerinitiative (BI) ´Neue Mobilität´ nicht erst seit gestern.

Der Verkehr in der äußeren Konventstraße und er vor dem Kindergarten in der Karolingerstraße stößt nicht nur ihnen auf.

Zuletzt fand im März eine Verkehrsschau mit Bürgermeister Herbert Hofauer (FW), mehreren Stadträten, Richard Wiesinger vom Bauamt sowie einem Vertreter von der Polizeiinspektion Altötting und dem von der Bürgerinitiative eingeladenen Verkehrsexperten Bernd Sluka vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) statt“, heißt es in der entsprechenden Pressemeldung der BI. Die Ergebnisse habe man zusammengetragen und die Grundvorschläge ausgearbeitet.

"Bauliche Veränderungen für mehr Sicherheit"

Die Vorschläge umfassen:

  • Bauliche Veränderungen: Insbesondere in der äußeren Konventstraße sollen Bäume gepflanzt und die Parkbuchten neu angeordnet werden. Damit soll der Verkehr verlangsamt werden und dennoch konstant fließen können.
  • Eine Ausweisung der Konventstraße ab der Rothmaier-Kreuzung Richtung stadtauswärts zur Tempo 30-Zone:

„Gefährdende Verkehrssituationen sind eher die Regel“

Im Bereich des Kindergartens sieht die Bürgerinitiative sogar dringend Tempo 30 geboten: „Das ist eigentlich eine Vorgabe im Bereich von Kindergärten, wir verstehen nicht, dass dies an dieser Stelle nicht längst umgesetzt wurde“, so Patrizia Weindl, für die als Mutter zweier Kinder gefährdende Verkehrssituationen auf dem Weg zu der Betreuungseinrichtung keine Ausnahme, sondern eher die Regel sind.“, heißt es in der Pressemeldung der BI ´Neue Mobilität´.

Zwei neuralgische Punkte für die Bürgerinitiative ´Neue Mobilität´in Altötting: Links (Pfeil) die Konventstraße ab der Rothmaier Kreuzung stadtauswärts, rechts (Kreis) der Bereich vor dem Kindergarten in der Karolingerstraße EckeVincent-von-Paul-Straße

„Ein umfangreiches Verkehrskonzept ist notwendig“

Unter den Initiatoren Marcel Seehuber, David Pietzka sowie Patrizia und Max Weindl aus der Konventstraße und vielen weiteren Anliegern herrsche Einigkeit, „dass für eine nachhaltige Lösung im Interesse aller Verkehrsteilnehmer – auch der Autofahrer – ein umfangreicheres Verkehrskonzept nicht nur für Alt-, sondern auch (für) Neuötting notwendig ist.“

Schließlich sei der Pilgerweg als kürzeste Route nach Neuötting sowie die fehlende Verbindung zwischen Krankenhaus und ehemaliger B12 der Hauptgrund für das vermehrte Verkehrsaufkommen in der Konventstraße, heißt es weiter. „Dies diskutierten die Anwohner unter anderem mit Hubert Rothmayer (SPD), Stadtrat Altötting, Egon Scheich von „Wir sind Neuötting“, Monika Pfriender (Grüne), Kreisrätin und Stadträtin Neuötting sowie Stefan Angstl (Grüne), Stadtrat aus Burghausen.“

Die kürzeste Route von Neuötting nach Altötting und umgekehrt für über die äußere Konventstraße, nicht nur für viele Wallfahrer.

Die nächste Schritt der BI: Die Vorschläge werden der Stadt übergeben. Einem weiteren Projekt zur ´Neuen Mobilität´in der Kreisstadt widmet innsalzach24.de einen gesonderten Artikel.

rw/Pressemeldung der BI

Rubriklistenbild: © google maps/Montage

Zurück zur Übersicht: Stadt Altötting

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser