Nachwuchsforscher Lukas Stockner

Altöttinger reist zur Nobelpreisverleihung

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Lukas Stockner aus Altötting hat den EU-Wettbewerb für Nachwuchsforscher gewonnen
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Altötting - Der Gymnasiast Lukas Stockner ist nun offiziell einer der besten Nachwuchsforscher in Europa. Er setzte sich gegen Konkurrenz aus 38 Ländern durch.

Der Siegeszug von Lukas Stockner geht weiter. Nach seinem Erfolg im Landeswettbewerb von "Jugend forscht" und dem Gewinn des Bundeswettbewerbs sicherte sich der Altöttinger Gymnasiast jetzt auch noch in Mailand einen der drei ersten Plätze beim European Union Contest for Young Scientists (EUCYS), dem EU-Wettbewerb für Nachwuchsforscher. Stockner setzte sich dort gegen 171 Forscher aus 38 Ländern durch.

"Der Forschergeist ist beeindruckend"

Der Preis für den Sieg ist etwas ganz Besonderes: Stockner darf am 10. Dezember an der Nobelpreisverleihung in Stockholm teilnehmen. Bayerns Bildungsminister Ludwig Spaenle lobte den Altöttinger Nachwuchsforscher: "Der außergewöhnliche Forschergeist des Gymnasiasten ist beeindruckend. Er kann sehr stolz auf sich und seine Leistung sein", wird Spaenle auf der Homepage des Bildungsministeriums zitiert.

Stockner hat sich in seiner Arbeit mit dem Thema "Beschleunigung der Lichtsimulation in Animationen durch Nutzung der zeitlichen Gemeinsamkeiten" befasst. Werden am Computer fotorealistische Grafiken erzeugt, werden schon seit langem "physikbasierte Lichttransportsimulationen" verwendet. Dies ist allerdings ziemlich rechenaufwendig. Stockner hat sich in seiner Arbeit zunutze gemacht, dass viele dieser Berechnungen redundant, und damit überflüssig sind. Mit weniger Redundanzen berechnet der Computer die Simulationen deutlich schneller.

bla

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