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Findet heuer vom 3. bis 5. September statt

Altöttinger Klostermarkt trotz Corona: So schaut das Konzept aus

Klostermarktreferent Christian Wieser und die Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbandes sowie Zweite Bürgermeisterin Christine Burghart freuen sich über die gelungene Organisation des Marktes.
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Klostermarktreferent Christian Wieser und die Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbandes sowie Zweite Bürgermeisterin Christine Burghart freuen sich über die gelungene Organisation des Marktes.
  • Peter Becker
    VonPeter Becker
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Zum 17. Mal soll der Altöttinger Klostermarkt in diesem Jahr vom 3. bis zum 5. September auf dem Kapellplatz stattfinden.

Altötting - Nachdem er im vergangenen Jahr coronabedingt ausgefallen war, freute sich der zuständige Referent des Altöttinger Wirtschaftsverbandes am Dienstag sichtlich, dass er zumindest verspätet stattfinden kann: „Zusammen mit dem Landratsamt haben wir das Unmögliche möglich gemacht!“, erklärte Christian Wieser bei der Vorstellung des Marktkonzeptes am Dienstag. Ein Sicherheitsdienst muss kontrollieren, ob alle Besucher Masken tragen und die Abstände einhalten. Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber(CSU) will den Markt am Freitag um 16 Uhr eröffnen.

Zwar kann der Markt in diesem Jahr nicht wie zuletzt im Jahr 2019 mit 30 teilnehmenden Klöstern aufwarten: „Einige Klöster haben ihre Hausläden wegen Corona einfach komplett aufgegeben!“, so der Klostermarktreferent. Dafür sei aber beispielsweise die Communauté de Taizée zum ersten Mal unter den Teilnehmern. Sofern sich die Corona-Situation nicht wieder dramatisch verschlechtert, dürfen in zwei Wochen dann insgesamt 25 Klöster aus Deutschland, Frankreich, Weißrussland, Österreich, Ungarn, Bulgarien und Rumänien ihre Marktbuden am Kapellplatz für die regional erzeugten Produkte öffnen. „Ein abschließendes Gespräch mit der Genehmigungsbehörde wird es erst am 30. August geben, aber wir sind guter Dinge, dass es klappt!“, sagte die zweite Bürgermeisterin und Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbandes, Christine Burghart.

Mit Hygienekonzept zum erfolgreichen Markt

Sogar für die bisher übliche Bewirtung gibt es eine behördliche Genehmigung. Zwar werden die Mallersdorfer Schwestern und die Benediktiner aus Weltenburg ihre Biere in diesem Jahr wohl nicht anzapfen und ausschenken, weil die zur Reinigung der Gläser und Krüge vorgeschriebene Temperatur von 65 Grad zu viele Probleme verursachen würde. Doch das gute Bier der Franziskanerinnen respektive der Benediktiner gibt es ja auch vorabgefüllt in Flaschen. „Dazu kommt der aus den vergangenen Jahren beliebte Ochsenbrater aus Massing“, fügt Christian Wieser hinzu. Klar, dass die Bestuhlung spärlicher ausfallen wird, dafür verteilt sich der Markt in diesem Jahr auch über den ganzen Platz, um die Einhaltung der Abstände zu vereinfachen.

Besonders an dem Markt ist auch, dass der Sonntag in ganz Altötting verkaufsoffen sein wird: „Das ist glaube ich der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr!“, betont die Zweite Bürgermeisterin Christine Burghart. Klar müsse man Einschränkungen hinnehmen, wie den Verzicht auf ein Anzapfen mit der Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, die obendrein nicht von der Altöttinger Musikkapelle und dem Trachtenverein begrüßt werden kann.

Doch die Veranstalter des Klostermarktes bieten dafür eigene Themenführungen durch die Wallfahrtsstadt an. Umrahmt wird der Markt darüber hinaus am Freitag durch eine Ausstellung der Künstlergruppe „Münchener Secession“ am Zuccalliplatz und am Sonntag durch eine Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung im Dekanatshaus, die im Rahmen des Filmfestivals „Biennale Bavaria International“ stattfinden.

pbj

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