Viele Ehrungen in der Altöttinger Stadtratssitzung

"Jetzt damma aber wieder arbeiten!"

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Das Rathaus am Kapellplatz in Altötting. Die Stadt feierte ihre Helden.
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Altötting - Eine Stadtratssitzung mit vielen Ehrungen war das am Mittwochnachmittag in Altötting. Die Kreisstadt ist stolz auf seine Macher:

Eine Stadtratssitzung mit vielen Ehrungen war das am Mittwochnachmittag in Altötting: Der 1. Bürgermeister Herbert Hofauer als frisch gebackener Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, Vorstellung der neuen Stadtarchivarin und die feierliche Verabschiedung von Stadtrat Michael Schoßböck – Altötting ist stolz auf seine Macher.

Mit Altötting zusammengerückt

Der Altöttinger Stadtrat mit Bürgermeister Hofauer (vorne links) und Michael Schoßböck (rechts daneben).

War er vormittags noch in München, sagte Herbert Hofauer auf die Lobhudelei aller Stadtratsfraktionen am Nachmittag nur: „Jetzt damma wieda arbeiten“. Der 1. Bürgermeister stellte zuerst die neue Stadtarchivarin vor: Dr. Ulrike Scholz. Sie freue sich auf diese Aufgabe. Bereits in den 80er Jahren sei sie im Zusammenhang mit den archäologischen Grabungen am Kapellplatz auch beruflich mit Altötting „zusammengerückt“. „Ich freue mich über diese Rückkehr an meine alte Wirkungsstätte“, sagte sie. Sie wolle das Vermächtnis von Dr. Alfred Zeller, ihrem Vorgänger, der Ende vergangenen Jahres überraschend verschied, nahtlos weiterführen. Hofauer, seine Bürgermeisterkollegen und der Stadtrat begrüßten Ulrike Scholz insbesondere als Altöttinger „Eigengewächs“ herzlich.

Gesundheit geht vor

Michael Schoßböck (links) macht sich auch weiterhin für ein behinderten-freundliches Altötting stark.

„Ich muss es, aber ich mag nicht“, so Hofauer in seiner Einleitung zur Verabschiedung von Stadtrat Michael Schoßböck. Aus gesundheitlichen Gründen bat der Mitte Januar in einem Schreiben den Stadtrat, ihn von seinem Mandat zu entbinden. Mit dem 30. April scheidet er aus.

Er bleibt ja erhalten: als Berater

1. Bürgermeister Hfauer (rechts) und 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner.

„Michael Schoßböck setzte sich unermüdlich dafür ein, unsere Stadt behindertengerechter zu gestalten“, so der 1. Bürgermeister Hofauer in seiner Laudatio. Barrierefreiheit, ein Wegweiser für Menschen mit Behinderung, der Online-Führer für Menschen mit Handicap – selbstbestimmt und ohne fremde Hilfe soll es durch Altötting gehen. Dafür steht Michael Schoßböck.

„Es freut uns sehr, dass Du Dich bereit erklärt hast, weiterhin als Behinderten-Beauftragter der Stadt tätig zu sein“, so Hofauer weiter. Schoßböck wird sich also, wenn auch nur eingeschränkt, weiter um das Gemeinwohl in der Kreisstadt Altötting kümmern. Für zwei Jahrzehnte als Stadtrat überreichte ihm der 1. Bürgermeister Herbert Hofauer den Zinnteller. „Wer sich um die Stadt verdient gemacht hat und ausscheidet – aus welchem Grund auch immer – dem wird diese Ehre zuteil“.

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