Einspruch gegen Strafbefehl zurückgenommen

Fahrlässige Tötung: 4900 Euro und 3 Monate Fahrverbot

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Altötting/Neuötting – Am Donnerstag muss sich ein Lkw-Fahrer vor dem Strafgericht am Amtsgericht Altötting wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Es ist dies der zweite Prozess in Folge mit diesem Tatvorwurf.

Update am Donnerstag, 

Wie ein Sprecher am Amtsgericht Altötting auf Nachfrage von innsalzach24.de am Donnerstagnachmittag mitteilt wurde der ursprüngliche Einspruch gegen den entsprechenden Strafbefehl zurückgezogen. Damit akzeptiert der Angeklagte das im Strafbefehl angegebene Strafmaß. In diesem Fall geht es hier um

  • 140 Tagessätze á 35 Euro = 4.900 Euro
  • und um 3 Monate Fahrverbot.

Der Verurteilte gilt damit als vorbestraft. Die Grenze dafür liegt bei 90 Tagessätzen. Mit einer Verurteilung ab einschließlich 91 Tagessätzen gibt es einen Eintrag ins Allgemeine Führungszeugnis.

Vorbericht:

Es passierte im Juli 2017 in Neuötting: Der Fahrer eines Sattelzuges lenkte den Lkw von einem Parkplatz eines Sportgeschäftes an der Zunftstraße in den dortigen Kreisverkehr. Schon die erste Ausfahrt bog er wieder ab nach rechts auf die Zunftstraße. Dabei übersah er eine Fußgängerin, die sich am rechten Straßenrand befand und vermutlich die Zunftstraße von rechts nach links überqueren wollte.

Sie wurde von dem Lkw erfasst und rund 20 Meter mitgeschleift. Der Lkw-Fahrer hatte den Zusammenstoß nicht bemerkt, da er erst auf Zeichen von Passanten hin stehenblieb. Die Fußgängerin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb

Tödlicher Verkehrsunfall in der Zunftstraße in Neuötting

Das Urteil wird für Donnerstag erwartet.

rw/Pressemeldung der Polizeiinspektion Altötting

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